Dienstag, 29. Januar 2013

Wie oft schaust du himmelwärts?

Ich sitze auf dem Boden.
Ein Schuh angezogen,
den anderen in der Hand.
Der Blick,
starr ins Leere gerichtet.
So sitze ich dort,
2 Minuten,
3,
5,
10,
ich weiß nicht genau wie lange.
T. kommt rein
und zieht mich hoch.
Setzt mich aufs Bett und holt Herrn E.
Er bringt mir einen Kaffee
fragt nach.
Ich schweige,
starre die Wand an,
halte die Luft an.
Plötzlich laufen die Tränen.
Ich schäme mich
er sagt es ist okay.
Und dann packt es mich.
Mein Ding verkrampft,
ich bekomme keine Luft,
rolle mich zusammen.
und lasse den Dingen ihren Lauf.
Die Gedanken rasen und
treiben mir die Tränen in die Augen.
Ich muss mich zwngen,
sitzen zu bleiben
nicht weg zu laufen.
Krieg die Pillen,
die mich schließlich wieder beruhigen.
Eine Stunde später,
schlafe ich wie ein KLeinkind.
Wie das KLeinkind, dass ich bin.

Kommentare:

  1. du bist kein kleinkind
    wirklich nicht.
    tränen bedeutet nicht
    das du schwach und klein bist.
    das leben ist groß und angsteinflössend.
    da darf man schonmal weinen.
    selbst du, meine liebe
    selbst du.

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  2. Neue Blog Url:

    my-own-pleasant-torture.blogspot.com

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