Samstag, 29. Dezember 2012

And then she'd say, “It's okay I got lost on the way But I'm a supergirl And supergirls don't cry”

Meine Lieben,
es tut mir Leid, dass ich so lange nichts habe von mir hören lassen. Ich bin seit dem 2.11.12 wieder mal ein einer Klinik, dieses Mal im Krankenhaus auf einer psychosomatischen Station.Ich habe mir erkämpft, dass ich ins Internet darf(um für die Schule zu lernen,haha) und werde jetzt wieder schreiben.
Ich hoffe ihr habt mich nicht vergessen.
xxx
FeenScheiße

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Cut out all the ropes and let me fall.

Koffein und Medikamente kämpfen in meinem Körper.
Werde müde,
werde hibbelig.
Laufe schwankend durchs Haus,
schleiche herum wie ein Verbrecher.
Ohne Ziel,
kein Anfang,
kein Ende mehr.
Rechts und links
vorn und hinten,
ich dreh mich im Kreis meiner Gefühle.
Ohne Orientierung,
taumele und falle.
Und falle und falle und falle.

Freitag, 26. Oktober 2012

Und dann kam der Winter und Alles war weiß wir waren gefangen wie Insekten im Eis.

Vegetiere vor mich hin,
wie ein Stück Gemüse,
dass vor sich hinschimmelt.
All eure Worte gehen mir zum einen Ohr hinein
und an mein Herz,
doch ist mein Herz auch nur noch ein Brocken Scheiße.
Ein stinkender Scheißhaufen.
So wie der Rest meines Dings.
Alles besteht aus Scheiße.
Aus Scheiße und Hass.
Hass und Angst.
Angst und Trauer.
Kämpfe und kämpfe
doch verliere tagtäglich.
Gewinne tagtäglich gegen es.
Weiß nicht mehr was Sieg, was Niederlage ist.
Bin verwirrt und ängstlich.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Then she closed her eyes and found relief in a knife.

Mit jedem Bissen
ein Schnitt.
Habe es nicht mehr unter Kontrolle.
Hasse das ganze Zeug,
muss es trotzdem runterwürgen.
Tut mir Leid, dass ich diesen Ana mäßigen Scheiß poste,
aber ich bin gefangen in dieser Welt.
Immer mehr Vorstellungen tauchen auf,
Bilder und Ängste,
Ekel und Wut.
Doch ich halte meinen Mund,
tu ihm den Gefallen und umarme ihn,
obwohl alles in mir schreit.
Schreit und schreit und schreit und schreit und schreit.
Ich ignoriere di Stimme,
es sind keine Worte nur stumme Schmerzensschreie.
Betäube alles,
nichts geht mehr.
Ganz oder gar nicht.
Gefühle weg,
Panik unterdrückt.
Es geht nicht anders.

Montag, 15. Oktober 2012

Sophie says she’s really tryin’ Problem is, sophie’s lying.

Die Musik dröhnt in meinen Ohren.
Bäume rasen an mir vorbei.
Gedanken kommen,
Gedanken gehen.
Doch auf einmal kommen Bilder,
die mir den Atem rauben.
Es sind keine Erinnerungen,
es sind Ängste und Vorstellungen.
Was wenn er es war?
Diese Bilder sind so klar,
fast als wären sie passiert.
Er fasst mein Bein an,
Ekel und Hass durchfluten mich
und dann diese Bilder.
Ich bin klein,
er ist nett.
Sagt ich sollte etwas berühren,
streichelt mich.
Alles sehr liebevoll,
nicht böse,sondern beinahe unschuldig.
Weiß nicht was ich davon halten soll.
Die Gedanken kleben fest,
ich werd sie nicht mehr los.
Sie kleben an mir,
wie das Fett an meinem Ding.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

And in the night we'll wish this never ends

Happy Birthday,
meine neue Diagnose ist da.
PTBS, vielen Dank dafür.
All diese Wörter und Abkürzungen
sagen nichts weiter aus,
als das was ich schon lange weiß.
Ich bin nicht richtig.
Spüre die Knochen,
spüre all das Fett.
Lüge und betrüge,
es tut mir furchtbar Leid,
aber ich kann nicht mehr anders.
Eure Worte gehen mir ans Herz,
doch etwas anderes geht tiefer.
Die Hassliebe zum Nicht-Essen.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Schrei du weiter, nur weck mich nicht, wenn ich endlich schlaf

Casper hören,
und langsam kommen sie wieder.
Noch tanzen wir hölzern und unsicher,
doch die Wörter und ich,wir tanzen wieder.
keine Gefühle mehr,
nur noch taubheit.
Schnitte die nicht gut genug sind,
Zu viel Essen,
zu viel Leben.

Samstag, 29. September 2012

Dein Leben.


Liebe ist verschwunden,
ich ziehe mich zurück
und kann niemanden mehr sehen.
Will niemanden mehr sehen,
doch ich muss.'
Ich darf nicht enttäuschen,
ich muss kämpfen.
--------------------------
Wenn die Zeit es zeigt wird man sehen, ob wir die richtigen Wege gehen.
Die Überlebenszeit ist jetzt, denn die Messer sind gewetzt.
Der Schwätzer hat geschwätzt. Die Kampagne hat gehetzt. Die Regeln sind verletzt.
Überlebenszeit ist jetzt!!!
Kümmer dich um dein Leben Und dann, kümmer dich um uns!
Die Schäden können wir beheben, das ist nicht die Kunst.
wir müssen was bewegen, sonst bewegt sich nichts.
Es geht nicht nur um dein Leben, sondern ob es ein Leben ist.
Mach es dir nicht zu schwer,
zu viele Blicke sind schon leer.
Wir stelln die Ordnung wieder her, die keine Ordnung ist.
Gib die Sorgen wieder her. Wenn das in Ordnung ist,
Dann lebt jeder wieder mehr und alles ordnet sich.
Hoffnung ist größer als das Meer.
Kümmer dich um dein Leben
Und dann, kümmer dich um uns!

Die Schäden können wir beheben,
das ist nicht die Kunst.
wir müssen was bewegen,
sonst bewegt sich nichts.
Es geht nicht nur um dein Leben,
sondern ob es ein Leben ist.

Do you see the light, do you know the light
When it shines are you one that was blessed with life.
Do you feel the time or is it in your mind.
Because my father came to give life and to heal the blind.
Come on my people now I know you feel it now.
It’s the coming of christ the chosen will be spiritual.
God bless the child in everyone of us.
It’s the coming of christ and in god we trust.
Cause in the darkness were the demons dwell.
In the darkness the devil cat an evil spell.
Yea he telling lies watch who you listen to.
Watch what you say because you never know whos hearing you.
Do you see the light, do you know the light
Will you recognize him when you stand infront of christ.
We he holds your hand will you go with him.
Chosen are the few who stand strong with out tremblingKümmer dich um dein Leben
Und dann, kümmer dich um uns!
Die Schäden können wir beheben,
das ist nicht die Kunst.
wir müssen was bewegen,
sonst bewegt sich nichts.
Es geht nicht nur um dein Leben,
sondern ob es ein Leben ist.
-Normalerweise nicht meine Musikrichtung, aber der text hat mich extrem berührt.

Sonntag, 23. September 2012

Some days I don't know if I am wrong or right

Noch immer fehlen meine Worte.
Sie sind verschwunden,
die Buchstaben sind nicht mehr meine Verbündeten,
wir haben uns auseinander gelebt.
Wir gehen hölzern mit einander um,
starr und steif.
Kein weicher Klang mehr,
nur noch trockenes Flüstern.
-------------
Ich werde in nächster Zeit vermutlich leider nicht mehr viel selbstgeschriebenes posten, es tut mir Leid, aber wie schon geschrieben sind die Worte nicht mehr meine Freunde. Ich habe keine eigenen Worte, doch ich will den Blog nicht einschlafen lassen, also werde ich Zitate, Foto's und Songs darstellen, ich hoffe niemand ist mir böse, es tut mir Leid, es geht im Moment nicht anders.

Montag, 17. September 2012

She's just as bored as me.

Sie haben mir die Wörter gestohlen.
Sie mir geraubt,
geklaut
und jetzt habe ich keine mehr.
Dieser Ort hat mir alles genommen.
Meine Worte,
meine Gefühle,
meine Schnitte,
mein Nein,
mein Ja.
Ich kann nicht mehr schreiben,
nicht mehr schneiden.
Nicht mehr reden,
nicht mehr lachen.
Kaum noch weinen,
kann nicht lesen,
kann nicht stillsitzen.
Schlafe viel,
schreibe Abschiedsbriefe,
die ich hoffentlich nie abschicken werde.

Montag, 10. September 2012

I'm going missing for a while I've got nothing left to lose I don't listen to anything

Die Welt tanzt für ich,
stehe ich auf,
beginnt sie sich zu drehen,
zu tanzen als wenn sie betrunken wäre.
Die Welt liebt mich
und ich liebe sie.
Hahahahahahahaaaa.
Giere nach Drogen,
es tut mir Leid,
ich kann mich nicht beherrschen.
Ich bin die schlimmste Freundin der Welt,
ich bin egoistisch und
scheiße.
Scheiße,scheiße,scheiße.
Ertrage die Berührungen nicht,
"Zwar weiß ich dass ich dich im Grunde noch mag aber BITTE, fass mich nicht an."
Kann kein Versprechen halten,
die Monster in meinem Kopf singen diese Lieder.
Es tut mir Leid, dass ihr den ganzen Müll lesen müsst,
aber ich bin verrückt geworden.
Glaube ich.
Ich komme nicht gegen die Monster an,
gehe mit ihnen mit,
tanz mit ihnen den Todestanz.

Freitag, 7. September 2012

Bleib hier! Bitte bleib,Ich muss dir was zeigen, es ist tief unten ganz weit.

Bin ehrlicher. Bin schwächer
Ein Fortschritt .Ich hasse mich dafür.
All das Essen wiedert mich an,
wann immer ich die Möglichkeit habe,
spüle ich es im Klo runter.
Eine Genutuung
die nicht lange anhält.
Schon steht die nächste Mahlzeit vor der Tür,
der starrende Blick meiner Mutter saugt sich an mir fest.
Klebt an meinen Bewegungen
wie das Fett an meinem Körper.
Hab eine Schnreibblockade,
also nehm ich Medikamente
sie nehmen mich an die Hand,
führen mich fort,
an einen besseren Ort.
Medikamente sind meine Freunde geworden,
jeder Tropfen ist ein alter bekannter,
je mehr es sind umso besser.
Zusammen ist man weniger allein.
Das ich nicht lache.

Mittwoch, 5. September 2012

der schwarze karter ich bin müde und im arsch. taub und benommen rauchen auf dem balkon,

Starre das Zeug auf meinem Teller an,
die Stimmen in meinem Kopf schreien sich an.
Hasse das Zeug,
es ekelt mich an,
ich will es von mir stoßen,
aber ich darf es nicht.
Es ist meine Fahrkarte in die Freiheit.
Also Klappe halten,
und runter damit.
Nachspülen mit meinen echten Freunden,
Cola light,Kaffee und Kippen.

Dienstag, 4. September 2012

Everything around me seems so much different from where I'm from.

Ich bin wieder da.
Back home.
Mal wieder habe ich mich selbst entlassen,
im Moment geht das noch, wenn ich so weiter mache bekomme ich einen Beschluss. Aber erstmal läuft es noch gut genug. Ich hoffe ich kann diesmal länger bleiben, ihr habt mir gefehlt.
Klinik war und ist scheiße, also probier ich es jetzt nochmal hier.
xxx

Freitag, 31. August 2012

Hahahahahaha.
Ich lache ich gerade selbst aus, denn:
Ganze zwei Tag nach meinem Abflug aus der KJP steht fest, dass ich sofort wieder zurückmuss. Also morgen früh. Ich bin schon cool, ich weiß. Meine Eltern und ich hatten ein Gespräch mit meiner Therapeutin,die meinen Eltern klargemacht hat "wie ernst die Lage ist". Also bin ich ab morgen wieder weg, war ja ein kurzer Ausflug in die Freiheit.
xxx

But I still see your face And I can not escape the past Creeping up inside...

Es schellt.
Meine Mutter steht auf,
ich bleibe sitzen.
Starre auf den Bildschirm,
hole mir Tipps von Alexa,
die ich nicht brauche,
ich habe meine eigene "Diät"
wir kämpfen gegen meine Kilo's.
Ich bin ruhig gestellt von Medikamenten,
bis ich seine Stimme höre.
Die Panik nimmt mich gefangen,
schneller als sonst,
innerhalb von einem Augenblinzeln,
der Bruchteil eines Atemzuges
und ich bin weg.
Schaffe es gerade noch mich im Bad zu verstecken,
schließe die Tür ab und sinke auf den Boden.
Alles ist schwarz um mich herum,
hab mich darin verloren.
Weiß nicht wie lange ich da sitze,
es kommt mir vor wie Stunden,
doch ich weiß, es sind nur 5 Minuten.
Meine Hand greift in meine Hosentasche
und das kalte Metall beruhigt mich.
Blackout.
Meine Mutter steht vor der Tür und klopft.
Schreit.
Voller Panik.
Ich sehe herunter und bin erleichtert,
dass ich die Klinge nur in der Hand halte,
noch nicht angesetzt habe.
Das kann ich ihr nicht antun.
Vorerst schiebe ich sie zurück in meine Tasche
und öffne die Tür.
Meine Mutter völligst panisch,
erleichtert kein Blut zu sehen.
Nimmt mich steif in den Arm.
Führt mich ins Wohnzimmer.
Ich greife nach der Flasche,
mein kleiner wundertrank.
Tropfe etwas in das Glas,
setze an und trinke.
Braun und bitter,
doch es wirkt nicht.
Eine halbe Stunde nochmal dasselbe.
Meine Mum hasst dieses Zeug,
doch sie schaut einfach weg.
schütte das dreifache der erlaubten Dosis
in mich herein und endlich kommt der Schlaf.
"Der Schlaf ist mein einziges Zuhause, mein großer Bruder, der mich beschützt"
[aus Angstspiel - Birgit Schlieper]

Donnerstag, 30. August 2012

Es klingelt schon seit Stunden Und ich geh nicht ran

Mein Körper pfeift aus dem letzten Loch,
Hände zittern,
Muskeln zittern.
Zu viel Kaffee,
zu wenig essen.
Alles durcheinander.
Hasse meine Schwäche,
und liebe sie gleichzeitig.
Mein Beweis, dass ich bald mit meinen Kunstwerk fertig bin.

Mittwoch, 29. August 2012

Welcome Home?!

Also, ich bin wieder zu hause.Nach ganz genau 2 Wochen, unzähligen Panikanfallen, tausenden von Tränen, einige Schnitte, viel verneintem Essen und ein paar Gramm weniger bin ich wieder zuhause.Denn ich habe mich heute selbst entlassen. Also bin ich wieder da,liebe BloggerWelt, wie lange weiß ich noch nicht, denn meine Eltern schauen schon nach einer neuen Klinik.

Mittwoch, 22. August 2012

Es tut mir Leid meine lieben, ich werde in nächster Zeit weder posten noch kommentieren können.
Ich wurde in die Psychatrie eingewiesen, aus meiner WG geschmissen und werde in der KJP bis auf weiteres bleiben müssen. Ich werde mich sobald wie möglich wieder melden, ihr seid alle fest in meinem Herzen.
Bitte verlasst mich nicht
Mit Liebe, Feenscheiße.

Mittwoch, 15. August 2012

Save tonight and fight the break of dawn

Sehne mich nach dem kalten Metal.
Nach dem Schwindel,
nach den zitternden Händen,
meinem Matsch-Gehrin.
Komm von meinem Trip nicht mehr runter,
ewig die selben Gedanken,
die selben Sehnsüchte.
Minuten werden zu Stunden,
Sekunden zu Tagen
und Augenblicke zu Jahren.
Die Zeit bleibt stehen,
denn meine Monster wollen ewig leben.
Sie haben mich wieder übernommen,
meine Hoffnung gefressen
und rülpsen mir nun Gemeinheiten Wahrheiten ins Ohr.
Höre Musik,
laut.
So laut, dass ich nur noch piepen höre,
setze ich meine Kopfhörer ab.
Versuche mich in diese anderen Welten zu flüchten,
doch wohin kann man schon rennen um vor sich selbst zu flüchten?

Montag, 13. August 2012

wir waren gefangen wie Insekten im Eis Mit Salz in den Wimpern, mit tosenden Ohren und all unsere Farben haben wir verloren

Die Hoffnungslosigkeit überrollt mich,
nimmt mich gefangen
und lässt mich nicht mehr los.
Sehe keinen Sinn mehr in dem ganzen.
Glaube nicht, dass ich jemals wieder "gesund" werde.
Von Tag zu Tag,
Monat zu Monat,
Jahr für Jahr wird alles schlimmer.
Sehne mich mehr denn je nach meinem schwarzen Freund.
Und es tut mir Leid,
ich kann nicht mehr kämpfen.
Stimmungsschwankungen die schneller sind als ich blinzeln kann.
Von Herzschlag zu Herzschlag
kommen neue Gefühle.
Ich kann es nicht mehr kontrolieren,
kann nicht mehr schauspielern.
Sie sehen mir die Lügen an,
meine Augen verraten mich.
Ich hasse sie dafür.

Donnerstag, 9. August 2012

Ich hab mein Leben lang versucht, meinem Leben aus dem Weg zu gehen!

Frage mich wohin das alles führen soll.
Versteh die Welt nicht mehr.
Schon viel zu lange nicht mehr.
Erinnerungen sind ausgelöscht,
nur noch difuse Gefühle vorhanden.
Zittern und Tränen.
"Was ist los?"-"..."
"Was denkst du denn jetzt gerade?"-"Ich weiß es nicht"
"Warum weinst du?"-"Keine Ahnung"
Bin abgetaucht in eine Welt die ich nicht kenne und nicht verstehe.
Alles wird schwarz,
ich nehme nur noch die Panik wahr.
Kriege keine Luft mehr,
wimmere und verkrampfe.
Bekomm langsam selber Angst vor mir,
ich weiß nicht was los ist,
weiß nicht was passiert.
Weiß nicht vorher das alles kommt
und weiß nicht wie es weitergehen soll.

Dienstag, 7. August 2012

Cause I fear I might break and I fear I can't take it

Selbsthass.
Selbsthass.
Dieses Wort,
ich habe es zu oft benutzt.
Es drückt nicht mehr aus was ich empfinde.
Kein Wort kann es beschreiben.
Will mir das Gesicht verbrennen,
damit ich eine Ausrede habe warum ich so häßlich bin.
Will meine Beine zerschneiden,
damit all das Fett aus ihnen herauskommt,
Will mein Herz mit Medikamenten vergiften,
einfach nur damit es bald aufhört zu schlagen.
Mein Herz, das schlagende Kackding.

Montag, 6. August 2012

Some days I can't even trust myself

Warte auf das Klingeln.
Auf den Moment in dem sie wieder auftauchen.
Die ganze Woche renne ich weg,
doch am Freitagabend holen sie mich wieder.
Sitze auf dem Boden und lausche den Stimmen in meinem Kopf.
Eine Starre überfällt mich,
still und heimlich.
Dann eine Unruhe,
laut und tosend.
Kann mit beidem nicht umgehen,
blicke aus dem Fenster,
dann springe ich auf und laufe ziellos im Haus herum.
Schließlich sitze ich wieder auf dem Boden,
und stopfe Kippen.
Mit flinken Händen,
immer dasselbe.
zwei,drei,vier, bald sind es zehn, dann zwanzig,
ich könnte ewig so weiter machen.
Endlich eine Sache die ich beherrsche,
die mich ruhiger macht.
Will solange weitermachen, bis ich einschlafe,
oder sterbe.
doch dann höre ich ein Klopfen
und die Stimme die in mein Ohr dringt,
Lässt Panik in mir aufsteigen,
doch ich dränge es zurück,
kann euch doch nicht in die Augen schauen.
denn dort sitzt der Schmerz und die Panik jetzt.

Mittwoch, 1. August 2012

Das Versprechen, was ich gab, Ist längst verdorrt Die Schuld klebt an mir wie das Blut An meinen Händen

Innerhalb von Minuten
wird meine Welt wieder zerstört,
jedes Wort ist ein Stein,
ein Felsbrocken
ein Planet
der auf meine Welt aus Glasscherben geworfen wird.
Schon so oft zersprungen,
doch jedes Mal hab ich sie wieder aufgebaut.
Mühsam einen Scherbenhaufen aufgebaut,
zerbrechlich,
er schützt nicht,
er ist nur da weil die Fassade aufrecht bleiben muss.
es wird alles schwarz,
alles dunkel,
kann die Hand vor Augen nicht mehr sehen,
weiß weder ein noch aus.
zitternde Hände,
tränende Augen,
es fließen Meere aus meinen Augen,
Meere voller Panik und Trauer.
Meere voller Verzweiflung und Selbsthass.

Dienstag, 31. Juli 2012

Our bodies becoming ships on the sails

Kraftlos
starre ich stundenlang aus dem Fenster
Flüchte mich in andere Welten.
Eine Welt ohne diesen Hass.
Ohne mein Ding.
Sitze draußen in der Kälte.
Barfuß und in Boxershorts.
Kippe in der Hand,
Gedanken meilenweit weg.
Will dort so lange sitzen
bis ich erfriere.
Kann nicht aufstehen,
starre auf den Boden vor mir
und schwebe davon.
Doch ein plötzlicher Knall holt mich brutal zurück.
Bemerke wieder einmal dass das die falsche Welt für mich ist.
Zu viel. Viel zu viel. Viel,viel,viel zu viel.
Worte versuchen mich zu erreichen.
Schreien mich an,
doch ich kann sie nicht hören.
Kann nicht lesen was sie mir sagen wollen.
Verstehe meine eigenen Gedanken nicht.
Sitze da und lausche dem Echo,
Wörter die ich nicht verstehe
Gefühle die ich nicht erkenne.

Montag, 30. Juli 2012

She wants to go home, but nobody's home. It's where she lies, broken inside. There's no place to go, no place to go to dry her eyes.

Mein Kopf ist leer
wie ein Raum
der schwarze Wände hat,
der endlos scheint
und doch viel zu klein ist,
raubt mir die Luft zum atmen,
renne um mein Leben
doch komme nicht von der Stelle.
Keine Tür,kein Fenster
gefangen und blind.
Für mich ist es die Welt,
für die welt ist es nicht zu sehen.
Und jedes Wort,
jede Minute,
jede Berührung,
jeder Herzschlag,
jeder Augenblick
zerstört mich mehr.
Der Druck steigt,
mein Herz schlägt schneller,
das Ding verkrampft und zittert.
Finde keine Worte mehr
für die Verzweiflung in mir.
---------------------------
Ich habe einen Blogaward von Fabulous Killjoy bekommen. meinen Allerersten, 1000dank dafür,honey. Ich gebe ihn an
Mary
N.†
weiter, mehr finde ich so schnell leider nicht.
xxx

Mittwoch, 25. Juli 2012

Zwar weiß ich, dass ich dich im Grunde noch mag, aber bitte fass mich nicht an

Eisiges Herz.
Herzliches Lachen.
Jedes deiner Worte ist ein Messerstich
und jede Berührung verbrennt mich.
Warte darauf, dass ich in Flammen aufgehe,
denn das Feuer in mir brennt viel zu heiß und viel zu kalt.
Schwinde dahin,
wandelnde Leiche
gefühllos und abgestumpft,
kalt und aus Glas.
---------------------
Also, falls es jemanden intressiert:
Ich wurde für kurze Zeit aus der WG beurlaubt weil ich schon lange nicht mehr tragbar bin. Es gab einen Höhepunkt nachdem ich wieder Scheiße gebaut habe und ich sollte für zwei Wochen nach Hause(HAHAHAHAA), ich bin auch gefahren, war am heulen und voller Angst, aber es ging nicht anders.
ich habe es 4 Tage ausgehalten ohne zu sterben und durfte vorzeitig nochmal zurückkommen,am Freitag muss ich allerdings wieder nach Hause.Mehr kann ich gerade nicht schreiben.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Tut mir Leid, ich weiß nicht wie oft(oder ob überhaupt) ich in den nächsten zwei wochen posten kann, erklärung folgt später, fühlt euch umarmt und baut keinen allzu großen scheiß.
xxx Feenscheiße(:

I'm tired of being what you want me to be,feeling so faithless

Verkrampfen.
Zittern.
Atemnot.
Schwarz vor Augen.
Ding schreit nach Aufmerksamkeit.
Ist am Ende, genau wie ich.
Doch ich geb nicht auf,
mach weiter mit meinem Trip.
Suche nach Drogen,Medikamenten, Selbstzerstörung.
"Ihr raucht zum Spaß, ich rauche um zu sterben."
Weiß genau, dass ich aufhören sollte.
Kann es nicht.
Hab endlich ein Hobby gefunden,
eins in dem ich mit vollem Herzen dabei bin.
Kann nicht mehr lachen,
lasse mir zwar die Sonne ins Gesicht scheinen,
doch beim ersten Regentropfen lauf ich barfuß draußen rum.
Scheiß auf Kälte, scheiß auf regen.
Spüre nicht mehr viel,
verdränge alles.
Bekomm Panik,
so wie jeden Tag.
So wie in jeder Minute.
Selbsthass zerfrisst mich,
erhält mich am Leben.
Leben um zu sterben.
Sterben um zu Leben.


Dienstag, 17. Juli 2012

As the winter winds litter London with lonely hearts Oh the warmth in your eyes swept me into your arms

Völligst am Ende,
gefesselt und gefoltert
von den Monstern die niemand sehen kann.
Niemand kann sie hören,
niemand bemerkt sie,
sie sind nur in meinem Kopf.
Für mich sind sie so real wie Wasserflasche die vor mir steht.
So real wie die Klinge in meinen Händen.
sie lieben und hassen mich.
Schmeißen Party's in meinem Kopf,
besaufen sich mit meinem Blut
und bauen sich 'nen Joint aus meinen Ängsten.
Werden niemehr verschwinden,
sie haben es sich schon zu gut eingerichtet.
Ich habe sie willkommen geheißen,
ich wusste nicht was auf mich zukam.
Jetzt ist es zu spät,
viel zu spät.
Ich werd sie nie mehr los,
nie mehr.
Nur noch eine Chance.
"Bis dass der Tod uns scheide."

Montag, 16. Juli 2012

And if I only could make a deal with God and get him to swap our places

Ich darf nicht mehr.
Ich darf nichts mehr.
Ich darf gar nichts mehr.
Bekomme Panik bei all diesen Forderungen.
Kein Schneiden, kein Nicht-essen, keine Medikamente mehr.
Will das alles nicht.
Ich will schneiden, ich will nicht essen, ich will Medikamente nehmen bis ich völligst benebelt bin.
Alles was mich kaputt macht begrüße ich mit offene Armen.
Rauchen,Drogen,hungern.
Eure Drohungen bringen mich nur zum lachen.
Ich WILL doch verdammt nochmal, dass mein Körper davon kaputt geht.
Ihr versteht nicht, dass mir das keine Angst macht sondern mich zum lachen bringt.
Panik durchflutet mich,
nimmt mich wieder gefangen
nimmt mir alles weg.
Fesselt mich mit brennenden Seilen
wirft mich in eine schwarze Ecke.
Vernebelt meine Sicht,
vernebelt meinen Kopf.

Sonntag, 15. Juli 2012

We could have had it all

Ziehe verzweifelt an den Zigaretten
die so schwarz sind wie mein Leben.
mit dem ersten Zug wünsche ich mir,
dass meine Lunge verbrennt.
Beim zweiten, dass das Leben ein Ende hat.
Beim dritten dass ich endlich wieder schneiden kann.
beim fünften dass ich Liebe annehmen kann.
beim sechsten, dass ich alles hinter mir lassen kann.
Ich atme tief ein, ziehe so lange bis meine Lunge platzt.
Lächerlicher Ersatz für schneiden, hungern, kotzen und sterben.
Selbstzerstörung auf der niedrigsten Stufe.

Freitag, 13. Juli 2012

A single tear is dropping through the valleys of an aging face that this world has forgotten

Schwarz in schwarz,
grau in grau.
Mein Lachen fehlt dir.
Mein Lachen fehlt mir.
Es tut Mit Leid,
denn ich bin ein Zombie.
Schlurfe durch die Gegend,
schleiche durch mein Leben
aus lauter Angst entdeckt zu werden.
Zerstöre meine Welt,
sie ist aus Glas und ich werfe mit Steinen.
Bin still und starr,
schreie und schlage um mich.
Schlafe den ganzen Tag und die ganze Nacht,
denn Schlaf ist der einzige was mich vergessen lässt.
Keine Kraft mehr mein Zimmer aufzuräumen,
keine Kraft mehr in die Stadt zu gehen.
Mein Ding wehrt sich,
ich schlage auf den Boden,
mein Ding kann nicht mehr,
die Medikamente zerstören langsam aber sicher.
Nehm viel zu viel davon,
und doch zu wenig.
geben mir für wenige Stunden Ruhe,
doch meine Monster schreien mich trotz allem an.
Selbst im Schlaf lauern sie auf mich, stehen neben mir,
liegen sogar mit in meinem Bett.
Nehmen mich 26 Stunden am Tag gefangen
und haben Spaß daran mich einfach nur anzustarren.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Und ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr Mein Herz wird taub, mein Kopf wird schwer

begleitest mich seit frühester Kindheit
Wie ein Geist der mir den Atem raubt
und der mein Herz gefrieren lässt.
Bist überall um mich herum.
Bist in mit, über mir und neben mir.
Genährt von all den Erinnerungen die ich nicht haben will.
Müsstest Dick und fett sein von all dem was ich dir zum fressen vorgeworfen hab.
Stattdessen bist du das was ich erreichen will.
Haut und Knochen,
eingefallene Wangen und gekleidet schwarz in schwarz,
Willst mich endlich töten,
ich sehne mich danach und würde es dir danken,
doch gerade deswegen lässt du mich am Leben.
Während ich über diese Dinge nachdenke,
frage ich mich wie viele Tiefpunkte ich noch erreichen werde.
Frage mich wie ich hier landen konnte.
Es tut im herzen weh, dass ich so geendet bin.
Wollte so nie sein und kann es jetzt nicht mehr ändern.

Sonntag, 8. Juli 2012

There's no use telling me

Stehe am Abgrund,
vor mir tobendes Wasser,
hinter mir graues Gras.
Sehne mich danach endlich unterzutauchen,
doch hinter mir strecken Menschen die Hände aus.
Menschen die es müssen,
Menschen die meine Familie sind
und Menschen die ich gar nicht verdient habe.
Gestern hat's bei uns gebrannt.
Brennen tut's jeden Tag in mir drin.
Mein Herz ist nur noch ein Stück Kohle.
Tränen können es nicht kühlen,
egal wie viele ich vergieße.
Kann eh kaum glauben wie viel ich weinen kann.
Täglich sitze ich wie ein kleines Kind da,
ein Kind das hilflos und alleine ist.
Es weint und weint und schreit,
doch nichts wird besser.
Egal wie viele Süßigkeiten sie mir zu stecken,
egal wie oft sie versuchen mich zum lachen zu bringen,
ich werd und werd einfach nicht ruhiger.
Langsam werden alle genervt
niemand will einen Trauerkloß haben.
Doch ich bin einer.
Und wie immer tut es mir Leid.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Samstag, 7. Juli 2012

An dem Moment, wo dich Willen und Mut verlassen hat

Er kommt mich holen.
Er will mich.
Der erste der je Verlangen nach mit gezeigt hat
der letzte der in meine leeren Augen blicken wird.

A final song, a last request A perfect chapter laid to rest

Immer wieder diese paar Worte.
Es tut mir leid.
Sie sind wie riesige Plakate in meinem Kopf.
Es tut mir leid.
Sie schreien mich an.
Es tut mir leid.
Ich schmeiße mit ihnen um mich.
Es tut mir leid.
Worte können meine Gefühle nicht ausdrücken.
Es tut mir leid.
Nur eine abgenutzte Phrase.
Es tut mir leid
Ich suche verzweifelt nach Worten.
Es tut mir leid.
Ich bin schuld.
Es tut mir leid.
Kann kaum noch lachen.
Es tut mir leid.
Ich bin nicht mehr zu gebrauchen.
Es tut mir leid.
Ich habe einen Tiefpunkt erreicht und kann nichts mehr dagegen tun.
Es tut mir leid.
Ich will euch das nicht mehr antun.
Es tut mir leid.
Es tut mir so furchtbar leid.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Wohin sind die Jahre und die Tage des Glücks, Sie flogen vorbei, ich halt dich fest, und schau zurück.

Worte lassen mich zerbrechen.
Halte es nicht aus,
diese Worte lassen mich in Dinge stürzen die ich erfolglos zu verdrängen versucht habe.
Tut mir Leid, ich bin süchtig.
Süchtig nach allem was mir wehtut oder mich vergessen lässt.
Süchtig nach verbotenem, süchtig nach allem was mir schadet.
Kann nicht mehr dagegen ankämpfen, und vielleicht haben sie recht.
Vielleicht bin ich so gefangen in mir, dass ich tatsächlich ein Spiel spiele.
Ja, ich lüge viel.
Ja, ich verschweige einiges.
Ja, ich tue alles um nach meinen Regeln leben zu können.
Vielleicht verarsche ich euch absichtlich, aber ich will kein Spiel spielen.
Ich wollte nie so enden,
doch irgendwas hat mich so weit gebracht.
Bin verwirrt und am Ende, Todeswunsch kämpft sich wieder an die Oberfläche.
Doch ich werd es niemanden sehen lassen, niemanden in der realen Welt.
Sie werden mich verurteilen und mich zu Dingen zwingen die ich nicht tun will.
Ich schütze mich vor euch, obwohl ihr diejenigen sein solltet die mich vor mir schützen. Verkehrte Welt,verkehrtes Mädchen.

Montag, 2. Juli 2012

Your days You say they're way too long And your nights You can't sleep at all.

Mutiere immer mehr zum Monster.
Lache innerlich, weine zur selben Zeit und verzweifle und zerfleische mich.
Zerfleische mein Ding, meine Seele und das letzte bisschen Hoffnung.
Finde keine Worte, keine Farbe,kein Bild für das in mir drin.
Und während die ersten Töne in mein Gehirn vordringen,
packt sie mich wieder.
Die Welle.
Die Welle voller Gefühle.
Angst, panische Angst, Trauer und diese Bilder zerfleischen mich.
Nehmen mir den Atem,
machen mich blind
machen mich taub
machen mich hilflos.
Werde zum kleinen Kind,
liege schreiend auf dem Boden,
falle und falle und niemand kann mich auffangen.
Bin längst wieder ein Fall für die Klapse,
denn genau das ist das Problem.
Niemand kann mich mehr auffangen.
Nicht hier, sagen sie.
Nirgendwo anders, sage ich.
Hoffe darauf endlich aufzuschlagen,
einfach nur damit es endlich aufhört.

Sonntag, 1. Juli 2012

Wenn du zu müde schon zum Schlafen bist Was kann man dagegen tun? Wenn dein Heim nicht mehr dein Hafen ist

Das letzte bisschen Kraft ist weggeblasen.
Es tut mir Leid, aber ihr raubt mir jeden Antrieb.
Alles ist furchtbar anstrengend,
Verliere stündlich an Kampeswillen.
Lebenslust fließt aus mir,
mit jedem Wort,das ich zu euch sagen muss
werd' ich ein Stückchen kleiner.
Mit jedem gefälschten Lachen verlier ich ein echtes Lächeln.
Hinter jedem Wort das ich von euch höre,
verstecke ich mich.
Mit jedem Tropfen der meine Lippen berührt
werde ich immer mehr zur Süchtigen.
Mit jedem Bissen
werd ich mehr und mehr zum Zombie.
Mit jeder Sekunde läuft mein Leben mir davon.

Mittwoch, 27. Juni 2012

The last fight.

I don’t wanna stand beside you
I'm don't wanna try and feel the pain you're going through
Till the death you’ve seen is through.
Cold sweats, hallucinations
I wanna scream to show
The hell I'm going through
The addiction's taking you.
Can you see me through bloodshot eyes?
Should I fight for what is right or let it die?
Now I'm choking on force fed lies
Do I fight or let it die?
I will fight, one more fight
Don't break down in front of me.
I will fight, one more fight
I am not the enemy.
I will try one last time
Are you listening to me?
I will fight, the last fight
I am not your enemy.
Everyone is sick of caring
No silver lining on the cloud that covers you
Let it pour and soak you through
No hope, just desperation
So sit and wait for death
And pray it takes you soon.
The addiction's taking you.
Can you see me through bloodshot eyes (bloodshot eyes)
Should I fight for what is right or let it die?
Now I'm choking on force fed lies
Do I fight or let it die?
I will fight, one more fight
Don't break down in front of me.
I will fight, one more fight
I am not the enemy.
I will try one last time
Are you listening to me?
I will fight, the last fight
I am not your enemy.
Can you see me through bloodshot eyes (through bloodshot eyes)
Should I fight another night or let it die?
Now I'm choking on every lie.
Now I'm choking on every lie.
Do I fight or let it die?
I will fight, one more fight
Don't break down in front of me.
I will fight, one more fight
I am not the enemy.
I will try one last time
Are you listening to me?
I will fight, the last fight
I am not your enemy.
I am not your, not your enemy!
I am not your enemy.
Diese Worte bekommen eine völlig neue Bedeutung.
Fühle mich allein und verlassen,
selbst die, dessen Job es ist sich um michzu kümmern wenden sich von mir ab.
Verschrecke jeden um mich herum.
Bin ein manipulatives Miststück, egal wie wenig ich es bin.
Will das nicht sein, bin das auch nicht.
Trotzdem spiele ich ein Spiel.
Nicht mit euch sondern mit mir.
Mein ganz persönliches Spiel in dem ich den Highscore erreichen will.
Highscore lautet Dead.
Egoshooter, Saw, Krieg in einem.

Montag, 25. Juni 2012

I want to reconcile the violence in your heart I want to recognize your beauty's not just a mask I want to exorcise the demons from your past.I want to satisfy the undisclosed desires in your heart.

Alles in Ordnung.
Ganz in Ordnung.
Alles okay.
Ganz gut.
Lügen über Lügen.
Lachen statt heulen.
Überdosis Lügen und Überdosis Pillen.
Lache über mich. Über euch. Über die Welt.
Kann keine Nähe mehr ertragen,
Könnte Kotzen wenn ich das Wort Sex höre
und tarne das mit Lachen.
Ihre Hände brennen wie Feuer,
innerlich bin ich ein Eisberg.
Werd gleichzeitig zur Titanic.
Krache gegen mich selbst und zersplittere.
Die Welt um mich herum wird verletzt und zerstört.
Es tut mir Leid, dass ich jeden in meiner Nähe erfrieren lasse.
Ich kann es nicht ändern und hasse mich noch mehr dafür.
Will mir mein Gesicht zerschneiden um eine Ausrede zu haben so hässlich zu sein.
Selbsthass zerfrisst und verschlingt mich.

Mittwoch, 20. Juni 2012

As the life fades from your eyes all that I can say is it may not be too late

Bekomm' keine Luft mehr.
Ringe panisch um Atem.
Obwohl ich doch nicht mehr atmen will.
Rauche eine Zigarette nach der anderen
und wunder mich warum meine Lunge schlapp macht.
Mein Herz macht eine Pause und ich will nicht, dass es je wieder anfängt zu schlagen.
Hab Angst nicht ernst genommen zu werden.
Tön laut heraus, dass das Scheiß Pulver nichts bringt, und jemand schreit: Aber du schläfst doch den ganzen Tag.
Ich schweige nur anstatt zurück zu schreien: Weil ich den ganzen Tag andere Medikamente nehme, du Trottel.
Kann nichts mehr aushalten, bin zerbrechlich wie vor 2 Jahren als ich noch etliche Kilo weniger wog.
Selbst flüstern ist zu laut und schreien bedeutet Tod für mich.
Sitze am Fresstisch und halte mir die Ohren zu.
Kneife die Augen zu und verschwinde.
Fade away. Niemand sieht es, doch ich löse mich Stück für Stück auf.
Mein Ding ist stärker als normal, doch innerlich bin ich zerbrochen.
Aber nein. Auch mein Ding ist nicht mehr stark.
Ding braucht eine Pause, genauso wie ich.
Keine Liebe mehr in mir, allerhöchstens noch für sie.
Nur noch Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut und Angst und Panik und Trauer und Selbsthass und Depression und unterdrückte Wut. Und LEERE.

Dienstag, 19. Juni 2012

We rarely see warning signs in the air we breathe

Werfe mit Worten um mich.
Sie sind alles was mir geblieben ist.
Versuche sie damit in weiche,warme Decken zu hüllen.
Hoffe, dass liebevolle Worte Wunden heilen lassen.
Gleichzeitig schmeiße ich mit Lügen um mich.
Wie Konfetti,wie Schnee, wie dicke schwere Regentropfen prasseln sie um mich herum auf alles ein.
Wie leere Patronenhülsen.
Leere Worte.
Werfe mit Steinen.
Mein Welt stürzt Stück für Stück ein,
das Ding ist über und über mit blauen Flecken und blutenden Wunden verziert.
bin so kurz vorm abkratzen und kann doch nicht aufhören.

Eiszeit im Herzen,
von Selbsthass zerfressen,
gefangen in Trauer,
verloren in Panik.

Sonntag, 17. Juni 2012

...And being caught in between all you wish for and all you seen And trying to find anything you can feel that you can believe in

Aufwachen:
Das Gesicht wund vom heulen.
Den halben Tag und die ganze Nacht.
Hab nie geahnt wie viele Tränen man vergießen kann.
Stundenlang hunderte von glitzernden Tränen.
Aufwachen:
Diese Sekunden in denen du eigentlich noch schläfst.
In denen du noch nicht weißt wie furchtbar die Welt ist.
Du hängst noch zwischen zwei Träumen in einem anderen Universum.
Dann die schrecklichen Sekunden in denen du wach wirst.
Du realisiert wieder wo du bist und dass du gleich aufstehen solltest.
Du liegst im Bett und bekommst Panik vor dem Tag.
Die nächsten 12 Stunden kommen dir vor als wären es 12 Monate.
Quälend langsam vergehen die Minuten,
denn jede Sekunde musst du dich zum lächeln zwingen.

Freitag, 15. Juni 2012

I Waited for an ending So I could make a start

Musste zurück an diesen Ort.
Dieser Ort an den ich nie wieder zurückkehren wollte.
Dieser Ort den ich niemals vergessen kann.
Dieser Ort der mich zum verzweifeln gebracht hat.
Panik und Heulkrämpfe durchschütteln mich.
Geschlagene 5 Stunden kämpfe ich,
wechsle zwischen Persönlichkeiten,
in der einen Minute noch am weinen, in der nächsten wieder klar und rational.
Doch ich komme nicht gegen sie an.
Werde überrollt von meiner Panik,
kann nicht mehr klar denken,
verzweifle mehr und mehr,
schlage und schreie alles in Reichweite zusammen.
Benehme mich wie ein gefangenes und verwundetes Tier.
Bis ich irgendwann nicht mehr kann. Ich gebe auf und lasse mich ins Auto ziehen.
Halb benebelt von Medikamenten und fertig vom schreien.

Mittwoch, 13. Juni 2012

You make me wanna die and everything you love will burn up in the light

Barfuß durch den Regen,
Kippe in der Hand
Nass bis auf die Haut.
Leere Augen.
Leere Hände.
Leerer Kopf.
Leere Kippenschachtel.
Leere Pillenpackung.
Bin verwirrt,hilflos und ängstlich.
Die Sehnsucht nach dem Tod lässt mich nicht mehr los.
Betrachte meine Pulsadern und denke nach.

Sehe Putzmittel und will sie trinken.
Auf Ex, Schmerzen und Kotzen.
Überlege meine Pillen zu sammeln.
Nehm ja genug.
Aber ich darf nicht.
Ich darf nicht. Ich darf nicht. Ich darf nicht.
Bin überfordert von all diesen Regeln.
Drehe mich im Kreis
und die Welt um mich herum verschwimmt.
Grenzen zerfließen, alles sieht gleich aus.
Verloren in dem grau um mich herum.

Montag, 11. Juni 2012

The winters so cold The summer is over to soon Let's pack our bags

Depression war nie tragbar, doch steht uns so gut - Cas

Mein Kopf ist leer.
Es tut mir Leid.
Leere Worte die mich verhöhnen.
Kann nicht aufstehen,
kann nicht schreiben, nicht sprechen und nicht atmen.
Bin gefangen in meinen Anfällen,
niemand kann mir raushelfen.
Kann nicht schlafen,
kann nicht wachbleiben.
Kein Schritt vor, keiner zurück.
Kann mein tägliches Leben nicht mehr meistern,
bin von Kleinigkeiten überfordert.
Ertrage mein Ding noch weniger als sonst,
kann meinen Selbsthass nichtmal mehr verdrängen.
Leben um zu sterben.
Ertrage keine Nähe, ertrage keine Laute.
Selbst flüstern ist viel zu laut,
doch alle um mich herum schreien.

-Tut mir Leid, dass ich solch einen Mist schreibe. Ich bin zur Zeit zu nichts zu gebrauchen.



Freitag, 8. Juni 2012

Warm yourself by the fire, son, And the morning will come soon. I’ll tell you stories of a better time

Bin erneut am Tiefpunkt angekommen.
Breche täglich aufs neue zusammen,
sitze stundenlang da und kann nicht reden.
Manchmal weine ich und schreie.
Meistens sitze ich einfach schweigend und zitternd.
Antworte nicht auf Fragen, reagiere kein bisschen.
Bin in meiner eigenen Welt,
da kommt ihr nicht rein.
Werdet wütend und verständnislos.
Muss weggehen weil kein Bissen über meine Lippen kommt.
Also gehe ich und liege im Bett.
ein, zwei oder hunderte Stunden ohne Schlaf und ohne eine Bewegung.
Klammere mich wieder an meinen Teddy und starre die Wand an.
Hab jedes Zeitgefühl verloren.
Denkt ich bin einfach nur bockig wie ein kleines Kind, dass nicht bekommt was es will.
Dabei ist es die tiefeste Verzweiflung die mich so reagieren lässt.
Reden aneinander vorbei, sprech die Sprache eurer Welt nicht mehr.
Aus meinem Mund kommen kaum noch Worte, wenn dann sind es Lügen.
Verzweifelte, stille Schreie nach Hilfe.
Zittere und verkrampfe,
nichts hilft.
Nehm wieder Tropfen ohne Ende, doch sie wirken nicht mehr.
Hab's mir selbst versaut und komm da nicht wieder raus.
Nie wieder, lebe wie im Koma.
Essen, atmen, trinken und scheißen.
Mehr läuft da nicht mehr.
Hirntot schon seit Jahrhunderten.
Mein Körper will und will einfach nicht aufgeben
also wandle ich umher.
Laufe barfuß egal welches Wetter ist, damit ich etwas fühle.
Setze einenFuß vor den anderen und stolpere auf jedem Meter.

Dienstag, 5. Juni 2012

She won't make a sound Alone in this fight with herself and the fears whispering

Der Geruch dehnt sich im Raus aus,
schleicht in meine Nase und setzt sich dort fest.
Ich werd ihn nicht mehr los,
ich werd die Erinnerungen nicht mehr los.
Haben sich in mein Gehirn gesetzt,
hängen fest hinter meinen Augen.
Panik überschwemmt mich,
treibt mich ziellos durch die Straßen,
auf der verzweifelten Suche nach der Sicherheit.
Die ich nicht finde, die ich nie wieder finden werde.
Das einzige wo ich sicher bin.
Bin sicher dass ich nie wieder sicher sein werde.
Zittere und verkrampfe wieder,
nehme Tropfen und kann doch nicht schlafen.
flüchte mich wieder in meine Welt.
Noch immer fallen mir die Augen tagsüber zu,
doch lassen mich die Monster nicht hinübergleiten.
Halten mich fest,
fesseln mich mit Ketten aus Angst, Selbsthass und Erinnerungen.
Bauen einen Käfig aus Trauer.
Kann mich einfach nicht befreien,
hab es schon aufgegeben.
Laufe Kreise in meinem Käfig auf und ab.
Setze ein lächeln auf wenn Besucher kommen
und deute lachend auf der "Füttern verboten" Schild.
Tausende dieser Schilder sind um mich verteilt,
ich hab sie alle selbst aufgehangen und kann sie doch einfach nicht mehr abreißen.
Bin gefangen in mir selbst,
wurde gefangen genommen von mir selbst.

Montag, 4. Juni 2012

Nothing to say, nothing to do, I've nothing to give

Draußen versucht die Sonne krampfhaft durchzukommen.
Sie quält sich durch die Wolken, sie gibt nicht auf.
Sie wirft ein blasses, kraftloses Licht auf die Welt.
Aber sie scheint. Es ist tag. Taghell.
Doch ich liege im bett,
meine Augen drohen immer wieder zuzufallen.
Hab die ganze Nacht das Dunkel um mich herum angestarrt.
Jetzt ist es hell und ich starre in das Dunkel in mir.
Bin todmüde. Oder lebensmüde.
Ist doch eh dasselbe.
Während alles um mich herum schläft schleichte ich ziellos umher.
Laufe barfuß in der kalten Nacht.
Alles schmerzt vor Kälte , doch ich bleibe.
Auch wenn es wehtut, so ist es doch wenigstens ein Gefühl.
Etwas was mir tagsüber fehlt.
Denn wenn nicht die Dunkelheit der Welt mich gefangen hält,
Dann hält die Dunkelheit in mir mich gefangen.
Unendlich grausam sind sie in mir.
Nur noch meine Monster und ich.
Versuche mich in Träume zu flüchten, doch auch dort suchen sie mich heim.
Das einzige was noch Farbe hat sind die furchtbaren Erinnerungen.
Nichts scheint mehr warm und weich.
Selbst der Tod ist nur noch schwarz,
trotz allem scheint er immer noch die beste Alternative.
Scheint er immer noch mein bester Freund zu sein.

Samstag, 2. Juni 2012

I'm so tired of trying to fight this

Falle ich noch, oder bin ich schon aufgeschlagen?
Zerschmettert in hunderttausend Teile.
Oder zusammengequetscht von all dem Druck um mich herum.
Fühle nichts mehr.
Wo ist mein Leben hin?
Versuche verzweifelt Dinge wiederzufinden.
Kann mich an nichts mehr richtig erinnern.
Alles verschwimmt hinter meinen Augen.
Erblinde langsam aber sicher.
Egal wie hell meine Umgebung scheint
für mich ist alles schwarz.
Verkrampfe innerlich und äußerlich.
Starr und gefesselt.
Kann und will mich nicht mehr befreien.
Leben wie ein Zombie.
Lachen, lieben und reden.
Heulen, schreien und Messerstiche.
Sehe nur noch dunkelrot.
In mir drin herscht Krieg.
0: 32748 für die Monster.
Kann nur noch an Blut denken.
Bin süchtig danach.
Fühl mich wie Edward neben Bella.
Nur dass ich nicht stark bin.
Beiße immer wieder zu,
mein Ding schon längst blutleer und totenstill.
Kein glitzern in der Sonne,
nur noch Angst.

Mittwoch, 30. Mai 2012

I was so confused as a little child Tried to take what I could get

Schmerzen am ganzen Körper.
Eisverbrennungen am Bein.
klaffende Wunden am Arm,
wunde Finger,
zerstochenes Herz.
Greife nach allem in Reichweite,
doch kann nichts fassen.
Das Leben rinnt mir durch die Finger,
wie eiskalter und gleichzeitig brennend heißer Sand.
Reiße die Hände weg
doch es ist schon zu spät.
Blut klebt an meinen Händen,
Blut, Kotze und Tränen vermischen sich,
zerfließen und reißen mich unter Wasser.
Ich wirble herum,
weiß nicht was los ist.
Weiß schon lange nicht mehr wo ich bin.
Wer ich bin.
Kann doch nur noch stehen und gehen weil ein Korsett mich zusammenhält.
Ein Korsett aus Erwartungen, Freunden, Anforderungen und Disziplin.
Versuche verzweifelt mich zu befreien,
reiße an mir, versuche zu verschwinden,
suche verzweifelt nach einer Schere und kann mir am Ende doch nur selber die Arme aufschneiden.
Komm da nicht raus egal wie sehr ich um mich schlage.
Zerstöre viel zu viel um mich herum,
niemand versteht es alle sind einfach nur enttäuscht.
Immer wieder kommen die Momente in denen ich keine Luft mehr bekomme.
In denen Gesichter auftauchen und Panik mein Korsett noch enger schnürt.
Ich falle wieder schneller und schneller und schneller.
Breche zusammen und füge mich dem Schicksal.

Montag, 28. Mai 2012

Maybe if my heart stops beating

"Maybe if my heart stops beating
It won't hurt this much
And never will I have to answer
Again to anyone"- Paramore.


All diese leeren Worte.
"Es tut mir Leid"
"Ich liebe dich"
"Alles okay"
Gelogen. Gelogen. Gelogen.
Kann nicht anders.
Die Worte sind aus meinem Mund bevor ich darüber nachdenke.
Lege mir Erklärungen für alles zu recht.
Sage genau das was ihr hören wollt.
Kann nicht mehr anders.
Bin wieder gefangen in mir.
Kann nicht schlafen, will nicht schlafen.
Kann nicht reden, will nicht reden.
Alles prallt an mir ab.
Lebe wieder in meiner Welt.
Verfalle in die Starre.
Starre mit leeren Augen in die Welt.
Schaue euch mit dieser Leere ins Gesicht.
Bin ein Zombie, denn nichts in mir lebt mehr.
Schmeiße T-Shirts in meinem Zimmer herum,
raste aus nur um im nächsten Moment mich heulend an meinen alten Teddy zu klammern.
Alles riecht nach ihr. Nach ihm.
Es macht mich verrückt.
Bin weit weg von dir,
weiß sogar, dass ich keine Angst vor dir haben muss.
Doch statt dir sind jetzt all meine Monster da.
Sie sind wie du. Zerstören mich Tag für Tag.
Nur kann ich mich vor ihnen nirgends verstecken.
Kann nur schneiden, doch nichts hilft.
Enttäusche alle.
Ziehe mich zurück vor lauter Angst.
Bin schuld und kann doch nichts dagegen tun.

Sonntag, 27. Mai 2012

I run away It's so cold so dangerous that I can't stay

Verbringe die schlaflosen Nächte damit,
weiter an dem Kunstwerk namens Ding zu arbeiten.
"Malen nach zahlen"
Arme sehen aus wie ein Schlachtfeld.
Habe den Krieg doch schon lange verloren.
Trotzallem machen sie weiter.
Ich liege am Boden.
Und sie treten immer wieder auf mich ein.
Zertrampeln das letzte bisschen Selbsterhaltungstrieb.
Nehmen mir all mein Glück.
Kann es nicht mehr ertragen angefasst zu werden.
Diese liebevollen Berührungen bringen mich zum verzweifeln.
Finde keine Worte mehr.
Will einfach nur noch weg.
Herzrasen und Atemnot.
Lachen und fröhlich sein.
Zitternde Hände und liebende Blicke.
Alles nur ein Fake.
Bin ein Fake.
Leben ist fake.
Liebe ist fake.
Tod ist fake.
Leere Versprechungen die niemanden intressieren.
Reden kann ich viel wenn der Tag lang ist.
Belüge euch alle,
belüge mich selbst.
Belüge Gott und den Teufel.
Belüge Obama und Merkel.
Belüge alles in Reichweite.
Todeswunsch hat mich gefangen genommen.
Bin wieder voll in meinem Element.
Leben um zu sterben.
Destroy what destroys you?!
Meine Welt liegt schon in Trümmern,
meine Monster freuen sich bloß und haben Sex inmitten der zerbrochen Träume.
Bekommen Kinder und Enkelkinder und Urenkelkinder.
Geben ihr wissen von Generation zu Generation weiter.
Sie werden niemals aussterben.

Mittwoch, 23. Mai 2012

I am, I am a zombie Again, again you want me to fall on my head I am, I am, I am a zombie

Muskeln zucken,
das Ding schreit nach Schlaf.
Ich lass es nicht zu.
Kann eh nicht hinübergleiten ins Land der Träume.
Will ich auch nicht.
Träume. Albträume.
Aufwachen und nicht mehr wissen wo ich bin.
Sehen wie sich die Stadt zur Ruhe begibt,
wie sich das Dunkel langsam aber mächtig zu mir bewegt.
Schleiche durchs Haus, barfuß.
Draußen zünd ich mir meine Rettung an.
Meine lächerliche möchtegern Rettung.
Laufe die Straße auf und ab,
schaue auf den Boden auf der Suche.
Bin der festen Überzeugung hier doch schnell was finden zu müssen.
Glaube, dass alles um mich herum in ein Scherbenmeer getaucht ist,
so oft wie ich zersplittere.
Täglich, jede Minute, jede Sekunde und jeden Augenblick
fällt meine Welt auseinander.
Nehme die Scherben um dem kümmerlichen Rest von mir noch mehr weh zu tun.
Doch ich spüre nichts.
Habe das Gefühl zu rennen. Werde gejagt.
Gejagt von den Monstern. Gejagt von Menschen ohne Gesicht.
Gejagt von mir selbst.
"Wohin kannst du schon laufen um vor dir selbst zu flüchten?"
Immer wieder schlagen diese Worte auf mich ein,
sie sind die pure Wahrheit.
Wahrheit ist schmerzhaft und tödlich.
Für mich.
Da ich nicht mehr laufen kann probiere ich es immer wieder auf anderen Wegen zu flüchten.
Heute Nacht kommen all meine Freunde wieder.
Wir schmeißen eine Party.
Schneiden, schlaflosigkeit, trinken, rauchen und gefährliche Dinge.
Zusammen schlagen wir weit über die Strenge.
Kein Gedanke an den nächsten Morgen.
Kein Gedanke an irgendwas.
Wir schmeißen 'ne Party und ihr seid nicht eingeladen.
Niemand kommt rein zu uns,
zu unserer bittersüßen Abschiedsfeier.

Sonntag, 20. Mai 2012

I'm going away for a while.

I'm going away for a while
But I'll be back, don't try to follow me
'cause I'll return as soon as possible
See I'm trying to find my place
But it might not be here where I feel safe.

Starre hinaus in die Nacht.
Ich beobachte misstrauisch.
Ich will heute nach nicht schlafen.
Ich hab viel zu sehr Angst vor diesem Traum.
Der erste Traum in einem neuen Bett wird wahr.
Ich will nicht dass einer dieser Träume wahr wird.
Ich will sie noch nicht einmal träumen.
Bilder erschießen mich mit jedem Moment.
Wie riesige in Säure getränkte Kanonenkugeln kommen sie auf mich zu
Ich hab kein Schutzschild.
Keine Tropfen die mich trotz allem in den Schlafen gleiten lassen.
Keine Klinge die mich aus allem herausholt.
Rauche Zigarette nach Zigarette weil ich keinen anderen Weg mehr weiß.
Kopfschmerz und Ohrenrauschen von viel zu lauter Musik.
Nichts schützt mich. Nichts hält mich mehr.
Nichts in mir. Nichts um mir.

She lives in a fairy tale Somewhere too far for us to find

Ich sehe sie an und Glück durchfließt meine Adern.
Die Adern die sonst nur mit Hass und Ekel erfüllt sind.
Ihre roten Haare strahlen in der Sonne
und ihr Lächeln scheint heller als die Sonne.
Nur wir beide, egal wie viele Menschen da sind.
Dann sitzen wir auf ihrem Bett.
Meine Hände sind ruhelos und berühren sie immer wieder.
Ich zittere.Vor Glück? Vor Angst? Vielleicht auch weil ich am Ende bin.
Auf einmal sitze ich im Zug zurück und starre aus dem Fenster.
Ich will aus dem Fenster springen und laufen.
Schneller als der Zug. Schneller als der Wind.
Ich könnte der Wind sein.
Einmal um die Welt und zurück.
In meinem Kopf plane ich schon alles.
Ich würde ihnen schreiben, dass sie sich keine Sorgen machen sollen.Ich werde morgen früh wieder da sein und noch ganz sein und leben.
Aber ich will wenigstens für 12 Stunden dem 'Leben' entkommen.
Nicht wieder zurück in dieses Gefängnis.
Bei ihr konnte ich alles für einige Momente vergessen.
Ich weiß nicht ob es an der Art liegt wie sie mich anschaut oder daran dass ich den ganzen Tag nichts gegessen hab.
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Normalerweise lade ich keine Bilder von mir hoch, weil ich mich nicht mag, aber irgendwie gefällt mir das Bild. Es ist gestern aus Zufall entstanden und da ich kein Bild von E. hochladen kann will ich euch aber wenigstens einen Eindruck von mir an diesem Tag geben.
Ich hatte einen Rock an und nicht wie sonst eine zu große Hose und ein Männer T-Shirt. Ich war beflügelt an diesem Tag. Ich fühlte mich so ganz anders. Solche Momente blitzen sonst immer nur kurz mit N. auf, vielleicht liegt es an den Gefühlen zu E. oder einfach an die Entfernung zu meinem "Zuhause", aber dieser Tag war so verdammt anders.

Donnerstag, 17. Mai 2012

No more I can't take it, can't take it

Sitze zusammengekrümmt in der Ecke und lausche den Liedern in meinem Kopf.
Mal weich und einschmeichelnde Stimmen die mich einlullen und ins Schwarz ziehen wollen.
Dann wieder Grölen und ohrenbetäubendes Kreischen um mich verzweifeln zu lassen.
Will den Kopf gegen die Wand schlagen. Immer wieder.
Immer und immer und immer und immer und immer wieder.
So lange bis es endlich still ist.
Kann nirgendwohin flüchten,
versuche alles um die Monster loszuwerden.
Will sie mit dem Blut aus meinen Armen fließen lassen,
doch sie lachen nur über die Schnitte.
Will sie auskotzen zusammen mit dem Mittagessen,
doch sie verschließen meine Lippen, nur um mich zu quälen.
Probiere sie mit Kippen zu ersticken,
doch sie nutzen den Rauch nur um breit zu werden.
Erst wenn mein Herz schläft, meine Augen in eine andere Welt blicken,
erst wenn ich nicht mehr da bin werde ich endlich Ruhe in meinem Kopf haben.
Ich sitze auf dem Fenstersims und wippe vor und zurück,
schwanke zwischen vor und zurück.
Vor und endlich Schluss.
Zurück und andere glücklich machen.
Und als du durch die Tür trittst und mit mir sprichst,
entscheide ich mich erneut zum zurück.
'Was ist los?'- Versuche die Lieder meiner Freunde im Kopf nachzusingen,
doch auf einmal ist da nur die Stille.
Es ist so leise, dass man ein nervtötendes Piepen hört.
Wenn ich versuche sie zu fangen verstecken sie sich hinter all meinem Fett.
Also schaue ich zu dir, lächle und lüge drauf los.

Montag, 14. Mai 2012

Tell me how it feels to watch the walls of your security crumble

Meine Mauer bricht ein..Meine Mauer wird immer dicker.
Schaut nur richtig hin und ihr könnt es sehen.Niemand kommt mehr durch.
Schaut nur einmal richtig hin,es wird euch anspringen. Meine Wand ist noch fetter als ich.
Tja, alles irgendwie leider geil.
Schneiden ist der einzige Weg raus.
Ihr glaubt meine verschissenen Lügen.
Glaubt ihr würdet mich verstehen.
Aber euer Betreuer Gelaber geht mir am Arsch vorbei.
Gebt mir was ich will.
Ich will wieder mehr Pillen.
Ich will keinen verschissenen Vertrag.
Ich will nicht essen.
Ich will alles außer hier sein.
Komme aus dem Bad, Handtuch und Arm unterm Pulli versteckt.
Ihr zieht mich in euer'n Raum, ich sinke zu Boden
und falle wieder.
Ich schreie und weine und zittere.
Verkrampfe,liege auf dem Boden und falle doch noch immer.
Immer und immer und immer tiefer.
Ich wiederhole mich.
Schreit es förmlich durch's ganze Haus und setzt mich ins Auto.
"F.....!" Spuckst mir meinen Namen ins Gesicht.
Ich schaue dir in die Augen und...
schaue wieder weg.

Where is the line? 'Cause some of us aren't blind!

Leben ist für'n Arsch.
Wie soll ich mich um meine Zukunft kümmern, wenn ich noch nichtmal weiß wie der heutige Tag zu ende gehen wird?
Wie soll ich euren verkackten 'AntiSelbstverletzungsvertrag' für die nächste Woche unterschreiben, wenn ich noch nicht mal weiß wie ich die nächsten Stunden auf die Reihe kriege?
Drauf geschissen.
Alles für'n Arsch.
Der Sinn meines Lebens?
Keine Folge Mitten im Leben mehr verpassen.
Ich taumele diesen Weg entlang,
setzt einen Fuß vor den nächsten.
Oder einen vor und sieben zurück.
Weiß nicht mehr wie viel Weg ich hinter mir habe,
wie viel noch kommen wird,
wie viel ich schon zurückgelaufen bin,
wie oft ich schon falsch abgebogen bin.
Weiß noch nicht mal wirklich wie der Weg überhaupt aussieht den ich laufen soll.
Laufen soll, nicht laufen will.
Mein Weg ist schon längst vorbei,
bin innerlich doch schon tot,
habe das getan wofür ich in der realen Welt zu feige für bin.
Oder zu stark für bin.
Weiß mal wieder nicht mehr was richtig ist.
ob es ein 'richtig' überhaupt gibt.
In meinem Kopf gibt es gar nichts mehr,
es ist eine Wüste der Zerstörung.
Bilder wie aus "Apocalypse Now" oder "2012"
The day after tomorrow?
Wird's nicht mehr geben.
Jeden Tag dieselben Tiraden in meinem Kopf.
Jeden Tag auf's neue sagen: Nur noch heute, dann ist Schluss.
Jeden Tag dieselben leeren Versprechen und Beteuerungen.
Jeden Tag so leben, dass dieser endlich der letzte sein wird.

Samstag, 12. Mai 2012

I need you I try so hard to make this work in my life.

Alles kaputt.
Fingernägel zerbrechen bei der kleinsten Berührung.
Haare fallen bei jedem Windhauch aus.
Wenn ich aufstehe dreht sich die Welt ein paar Sekunden lang.
Ich laufe trotzdem geradeaus obwohl ich schwanke als würd ich gleich abkratzen.
Niemand bemerkts.
Ich bemerk's auch nicht.
Krieg keine Pillen mehr.
'Junges Mädchen.... zu viele Medikamente... zu tiefe Schnitte...Angst um dich...'
Diese Worte streifen mein Bewusstsein, doch sie kommen nicht an.
Verfalle wieder in Panik.
Zerfalle in der Panik.
Liege am Boden und schreie.
Schreie weil die Schmerzen kommen.
Hab das Gefühl, meine Lunge ist weg.
Kann nicht atmen.
Weiß nicht was mit meinem Herz ist.
Im einem Moment schlägt es schneller als der Beat,
im nächsten Moment suche ich vergeblich nach einem Lebenszeichen.
Falle auseinander, 3000 Stücke liegen auf dem Boden verteilt.
Alles ist rutschig von dem Fett was aus mir rausfließt
und während mein Körper sich auflöst, schnappt sich meine Seele ein Stück von den Dingern auf dem Boden und rammt sie sich ins Herz.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Ich trag meine Vergangenheit mit mir rum wie Dreck.

"Ich trag meine Vergangenheit mit mir rum wie Dreck
Unter den Nägeln und mein Tagebuch widert mich an
Ich zerreiß' alle Seiten und versuch zu vergessen"

wünschte mir ich könnte das.
Meine Tagebücher zerreißen.
Habe viel zu viele Blätter vollgeschrieben.
Ganze Regalbretter füllen diese Bücher.
Sie starren mich an,
verhöhnen mich.
Meine Wörter springen mir ins Gesicht,
sie reißen meine Narben auf
und fügen mir jedes Mal Neue hinzu.
Meine Arme sind häßlich,
doch sie sind alles was ich hab.
Schaue sie immer wieder an
und frage mich wie all das passieren konnte.
Wie ich hier gelandet bin,
in diesem schwaren Loch.
Ich fall und falle und falle und falle und falle und falle und falle und falle und falle und falle und falle.
Seh kaum noch Licht,
nur vereinzelt wie Blitze bei einem Gewitter.
Um mich herum nur stinkende Luft,
schmerzhafte Wörter,
schreiende Narben,
verschimmeltes Essen,
Weiß nicht mehr, wer ich bin.
Wie ich heiße.
Kann mich nicht mehr identifizieren,
mein Gesicht ist zerkratzt,
hab mir die Augen rausgerissen
damit ich mich nie wieder ansehen muss.
Mir die Hände verbrannt
um mich nie mehr berühren zu müssen.
Seh aus wie das Opfer eines Serienmörders.
Fühl mich zumindest so.
Bin ich auch.
Irgendwie.

Dienstag, 8. Mai 2012

Heut noch denk ich dran, als ob's gestern war

Die Musik hält mich am Leben.
Lautstärke voll aufgedreht.
Der Beat lässt mein Herz schlagen.
Der Beat ist mein Herz.
Mein Herz ist der Beat.
Kann mich fallen lassen.
Schließe die Augen und fließe im Rausch der Töne.
Bin wenigstens ein bisschen sicher.
Sicher vor mir selber.
Weil ich nicht mehr so sehr ich selbst bin.
Tue so als wäre ich die Stimme die mein Trommelfell erzittern lässt.
Flüchte vor allem anderen.
Bin die Musik.
Doch nur so lange bis die Zimmertür aufgeht.
Irgendjemand kommt rein,
ich weiß nicht mal genau wer.
Ihr seht alle gleich aus.
Ihr seid alle anders.
Anders als ich.
Bin wieder gefangen in meinem Kopf,

Sonntag, 6. Mai 2012

And I'm living off of grass and the drippings from the ceiling

Schlaftrank?!
Verarschen kann ich mich alleine.
Mach ich oft genug.
Bin der King im lügen.
Und der Kaiser im sich selbst belügen.
Homoöpathisch?!
Für'n Arsch.
Ich nehm euer Scheißzeug nicht.
Wenn jemand 'ne Flasche Wodka vor mich stellt,
ich würd sie austrinken bevor ihr auch nur Alkohol sagen könnt.
Hauptsache ist alles ist taub.
Aber euer beschissener Schlaftrank lässt Erinnerungen auftauchen.
Ich sehe sein Gesicht.
Es überdeckt alles.
Egal worauf ich mich konzentriere,
ich sehe nur noch diese eingefallenen Wangen und die häßliche Brille.
Kann nicht mehr atmen vor lauter Panik.
Ihr könnt es nicht verstehen.
Niemand hier kann es verstehen.
Bin allein mit ihm, egal wie viele Menschen da sind.
Nur er und ich und die Erinnerungen die mich verzweifeln lassen.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Diese Medikamente bringen ’nen Scheiß Bin immer noch da, wenigstens alles taub gemacht

Schmeiße die Brille an die Wand.
Kann den Anblick im Spiegel nicht ertragen.
Würde alles tun um nichts mehr sehen zu müssen.
Ich schließe die Augen, doch die Bilder bleiben.
'Wohin kannst du schon rennen um vor dir selbst zu fliehen?'
Lebensmotto im Moment.
Sicherer Ort für'n Arsch. Egal wie laut die Musik,
Egal wie viele Pillen, egal wie viel tief die Schnitte sind.
Die Monster drehen ab.
Fliehe aus der Schule, renne in mein Zimmer, verstecke mich im Bett und schließe die Augen.
Musik aufdrehen, niemand sonst ist da. Aber statt endlich zur Ruhe zu kommen,
höre ich in meinem Kopf meinen ganz persönlichen Lied.
Ohne Ende, ohne Anfang, immer wieder die selben Worte.
Hass schlägt mir entgegen, überrollt mich, nimmt mich gefangen, schlägt mich zusammen.
Ich heule wie eine bescheuerte, flehe sie an aufzuhören, aber nichts geht mehr
Die Wörter der Monster werden zu meinen Gedanken.
Der Übergang ist fließend.
Von jetzt auf gleich wird aus meinem Lebenswillen der Todeswunsch.
Der Todeswunsch verwandelt sich in Ohnmacht.
Bin starr und taub und dumm.

Mittwoch, 2. Mai 2012

...sind Träume Worte, die der Mund nie zu denken wagt.

Weiß nicht mehr wie mir geschieht.
Kann keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Hab das Gefühl, dass ich verrückt werde.
Stelle mich taub. Tue so als ob ich schlafe, denn ich will nicht reden. Zitternde Hände. Kann nicht mehr schreiben, die Wörter auf dem Papier zerfließen. Sitze zusammengekauert auf meinem Bett und weiß nicht was abgeht. Ich hab das Gefühl, als würde ich nicht mehr da sein. Alles fühlt sich furchtbar irreal an. Ich hab keine Drogen genommen, aber ich fühl mich als hätt' ich mir den goldenen Schuss gegeben. Die Welt rennt an mit 300km/h an mir vorbei, doch sobald ich hochschaue scheint alles in Zeitlupe ablaufen. Habe Angst vor mir selbst. Weiß nicht wer ich bin. Panik durchflutet mich während ich rauslaufen und hysterisch lachen will. Doch ich bleibe sitzen und beobachte mich misstrauisch. Warte darauf was passieren wird.

Montag, 30. April 2012

Lölölö.

Tierrische Langeweile, also mal ein unnötiger,nerviger und simpler Post.
Heute war der Hund von einer Betreuerin da, die kleine Maya. Oder wie sie hier heißt: Mayonaise. Zum knutschen. Wir saßen auf dem Boden und haben kleine Kämpfe mit ihr gekämpft. Irgendwann war sie der Meinung, dass mein Dreadknoten ihr neuer Spielball sein sollte. Also hat sie sich festgebissen. Geile Sache, so Hundesabber im Haar. Aber es war schön. Tiere heitern mich auf.
Heute morgen ist dann S. endgültig ausgezogen. Ich hab beim Umzug geholfen und es war so lustig.
Ich merke meine Stimmung kippt. Sorry für den Müll.

You made yourself a bed at the bottom of the blackest hole

Rauche eine Kippe nach der anderen.
Komm mit meinem Ding nicht mehr klar.
Fett.Fett.Ekelhaft. Abstoßend.
Die Monster singen Hasslieder.
Sie haben keinen Anfang mehr,
sie haben kein Ende.
Eine Endlosschleife der Zerstörungswut.
Will euch das Essen ins Gesicht spucken,
träume davon wie ich kotze und kotze und kotze.
Ich habe keine Möglichkeit.
Ich sollte wissen, dass es das richtige ist.
Ich sollte dagegen ankämpfen.
Ich sollte,sollte,sollte,sollte so vieles machen.
Nur nicht das was ich tue.

Nehme Tropfen um den ganzen Tag zu schlafen.
Kann nicht mehr richtig sprechen.
Werde wachgerüttelt und weiß nicht mehr wo ich bin.
Stolpere aus dem Bett, sitze im Bad an der Wand und muss mich erst wieder einsammeln.
Schlafe ein und träume, dass ich sterbe.
Werde geweckt und in die Küche gezogen.
Stopfe alles in mich rein um wieder weggehen zu dürfen.
Fresse um meine Ruhe zu haben.
Rauche Zigarette um Zigarette und gehe die verschiedenen Möglichkeiten durch.
Kippen essen. Putzmittel trinken. Schneiden.
Aber ich tue nichts davon. Ich zünde mir noch eine Fluppe an um wenigstens etwas zu tun.
Gehe hoch, nehme die nächsten Medikamente und schlafe weiter.

Samstag, 28. April 2012

Broken heart and broken bones.

"Mom wünscht dir gute Nacht
morgen wachst du nicht mehr auf
niemand hört dich weinen
niemand hört dich schrein
das Monster frisst die kleinen Kinderlein"

Bin in meinem Kopf gefangen.
Lautlose Schreie drängen sich aus meiner Fratze.
Halte die Monster in mir nicht mehr aus.
Ihre Stimmen sind lauter als jedes Flugzeug.
Zerfressen meine Hoffnung.
Beschimpfen mich auf's übelste.
Verbale Schläge in mein Gesicht.
Jedes bisschen Lebensfreude nehmen sie mir.
Sind überall.
Unter meinem Bett.
In meinem Schrank.
In der Luft die durchs Fenster kommt.
Ich kann ihnen nicht entkommen
Und mit jedem Atemzug überfallen sie mich auf's neue.
Schließlich bin ich nicht mehr da.
Die Monster schmeißen eine Party.
Trinken, kiffen und randalieren in meinem Kopf.
Haben die Kontrolle, bewegen meine Hände.
Schlagen auf mich ein,
schneiden tiefer als ich es könnte,
sie haben kein Erbamen.
Vielleicht habe ich das auch gar nicht verdient.
Wahrscheinlich habe ich das gar nicht verdient.
Ich habe kein Erbarmen verdient.

Freitag, 27. April 2012

I found my friends.They're in my head I'm so ugly, but that's okay

Ich hasse euch.
Ihr knallt mir diese bescheuerte Zahl an den Kopf.
Ich muss lernen damit umzugehen.
Ich MUSS GAR NICHTS.
Das Ding erzittert. Ich breche zusammen.
Verkrampfe, zittere, bekomme keine Luft mehr.
Will weglaufen, in eine Ecke verkriechen.
Schneiden,schlagen, kotzen.
Doch ich bleibe sitzen.
Setze langsam meine Maske auf
Und ihr denkt es sei wieder okay.
Stopfe das ekelige Zeug in mich rein.
Gehe weg und sterbe tausend Tode.

Mittwoch, 25. April 2012

I remember the days, you were a hero in my eyes but those were just a long lost memory of mine

Worte fließen auf's Papier und rauben mir meine letzte Kraft.
Ich springe zwischen unerreichbaren Träumen,
und furchtbaren Erinnerungen.
Zwischen Panik, Todeswunsch und Liebe am Leben.
Weiß nicht mehr wo vorne und hinten ist.
Wünsche mir, einfach abzuhauen.
In eine andere Stadt, schlafen unter den Sternen.
Geld für Cola light rauswerfen, und am Essen sparen.
Immer 'ne Klinge dabei, dafür kein Handy mehr.
Kippen bis zum Atemstillstand.
Keine beschissenen Medikamente mehr, weil ich morgens nie mehr aufstehen muss.
Der Ort an dem ich lebe, ist nicht mehr sicher.
Ich hab mich hier aufgehoben gefühlt.
Jetzt ist diese Wohnung nur ein weiterer Platz an dem ich funktioniere.
Fühle mich nicht mehr geschützt,
spüre all die prüfenden Blicke.
Stehe gerade und lächle,
während in meinem Kopf ein ganz anderer Film abläuft.

Dienstag, 24. April 2012

I need you to know I'm not through the night Some days I'm still fighting to walk towards the light

Weiß nichts mehr. Ich lüge meine gesamte Umgebung an. "Klappt ja ganz gut, dass du deine Skills jetzt selber nutzt." Ein Scheißdreck klappt. Ich benutze keine Skills mehr. Ihr habt echt keine Ahnung. Ich halte ganz einfach meine Klappe. "Ja, es läuft schon besser"- "Gut, dass du eingesehen hast, dass das hier für die Wohngruppe so laufen sollte" Halt die Fresse.Wenn ihr mich nicht haben wollt dann geh ich eben. "Ja, ich bin auch froh" Falsches Grinsen, rausgehen und rauchen.
Ihr habt keine Ahnung. Ihr habt keine Ahnung. Ihr habt ÜBERHAUPT keine Ahnung. Ich will nach Hause. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Ich glaube, ich will einfach nur weg von hier. Verschwinden, einfach abhauen. Gerade läuft "Punkt 12" und ich bin furchtbar genervt von dem ganzen Mist der gelabert wird. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr weiter. Mechanisch klatschen meine Schwabbelfinger auf die Tasten. Es tut gut diesen Satz zu schreiben. Ich weiß nicht mehr weiter. ich weiß nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr weiter. ich weiß nicht mehr weiter. Nicht nachdenken, einfach immer die selbe Reihenfolge der Buchstaben. Ich wei nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr weiter. ich kann nicht aufhören damit. Ich habe das Gefühl ich könnte stundenlang hier sitzen und tippen. Immer nur diese Buchstaben. I.c.h. w.e.i.ß.n.i.c.ht.m.e.h.r.w.e.i.t.e.r.

Samstag, 21. April 2012

Until I sink to the bottom,

Smoking.
Starving.
Hurting.
Freezing.
Drinking.
Hitting.
I'll treat my body with things until I sink to the bottom.

Sehe wie der Boden immer näher kommt.
Gleich werde ich aufschlagen.
Öffne die Augen und sehe den Dreck unter meinem Bett.
Zum Glück hört mich niemand.
Setze mich auf, nur um sofort wieder zu fallen.
Ich hocke in der Ecke.
werde in diesem schwarzen See herum gewirbelt.
Weiß nicht wo oben und unten ist.
Höre nur noch mein Blut rauschen.
Fühle wie das Ding zittert.
Das Ding, das mein Körper sein soll.
Sie sagen, ich müsse auf mich achten.
Ich achte nur darauf, möglichst viel kaputt zu machen.
Achte darauf, wann 'mein' Ding aufgibt.
Schlafe nur noch, weil ich hoffe nicht mehr aufzuwachen.

Freitag, 20. April 2012

Here I stand Empty hands Wishing my wrists were bleeding To stop the pain from the beatings


Schule war ganz gut heute.
Gestern war ich mehr oder weniger kreativ und bin sogar irgendwie ganz zufrieden mit meinen Ergebnissen. Also muss ich mal ein wenig angeben. Tut mir Leid.
Im Moment halte ich noch immer meine Fresse. "Mir geht es ganz okay" Tja. Tut mir Leid, aber leckt mich am Arsch.
Jetzt nochmal kurz zu meiner super Psychaterin Dr. N.
Original Zitate:1 "Sie müssen da eine detektivische Meisterleistung vorlegen. Am besten gehen sie vor wie die Stasi."
2. "Du bist ja ein ganz schöner Brocken. Du wärst bestimmt eine gute Guerilla-Kämpferin. Ich kann mir das gut vorstellen, du da hinten bei denen. Mit deiner Power würdest du da bestimmt gut durchkommen. Könntest bestimmt einige abmurksen."
Öhm,ja. Seh ich genauso.

Donnerstag, 19. April 2012

Why don't we end this lie? I can't pretend this time

Zittern. Panik. Hass. Verkrampfen.
Ich bereue es, so ehrlich zu O. gewesen zu sein. Ich musste einen verkackten Vertrag unterschreiben, dass ich mich bis Montag nicht umbringen werde. Was soll der Scheiß?! Er fing wieder an mit dem gelabere von Klinik, vor allem Bad Salzuflen. Ich sei nicht tragbar wenn es so weiter geht. Ein Abbruch sei natürlich immer doof, aber wenn es nicht mehr anders gehen würde...
Lasst mich doch einfach alle in Ruhe. Ich hab keine Lust mehr. Die halbe WG baut scheiße ohne Ende, und mir wird wieder mit sowas gedroht. Lauter behinderte Auflagen habe ich bekommen. Leckt mich doch alle am Arsch.
Werd' kein Wort mehr sagen.
Meine Mauer verstärken.
Niemanden an mich ranlassen.
Das Essen wird verschwinden.
Die Schnitte werdet ihr ganz einfach nicht sehen.
Verdammt, es tut mir Leid.
Aber ihr hab mich allein gelassen.

Mittwoch, 18. April 2012

Blood on the floor. What have you done?

Seit längerem mal wieder ein ganz guter Tag. Aber ich fange mal mit gestern an.
"Du bist alt genug,dass selber zu regeln." Ganz schlechter Spruch. Ganz,ganz großer Fehler. Weggegangen, die Worte von O. hingen noch in der Luft. Musik gehört und ausgerastet.
Gruppentherapie. Thema: 'Schlechte Gruppenstimmung' Laaangweilig. Alle haben sich angezickt, ich habe meine Meinung gesagt. Obwohl das alles gar nicht meine Meinung ist. "Ich finde es sehr mutig das C. das angesprochen hat." Meine Güte. Du musst doch wissen dass du darauf einen auf die Fresse bekommst. Sowas sagt man nicht. Wo bitte ist dein Feingefühl?! So haben wir diskutiert und versucht Lösungen zu finden.
"Mir geht es jetzt ein wenig besser, ich nehme positives aus der Gruppe mit das wir viel geredet haben." Lasst mich einfach alle in Ruhe ihr habt keine Ahnung.Dann ein Cut. Auf einmal springt F. auf, sagt, ihm gehe es nicht gut er müsse kurz hoch zu den Betreuern und läuft aus dem Raum. Alle sind noch genervter, doch wir verlieren kein Wort darüber. Ende der Therapie. L. geht zu den Betreuern was los ist. F. hat 'ausversehen' etwas mit seinen Medi's falsch gemacht und ist jetzt mit O. ins Krankenhaus gefahren. Bäms, in your face, bitch. Ich fange an zu fallen. Wieso?! Er darf sich abschießen, wochenlang mit keinem reden, feiern ohne Ende und jetzt sogar ein Selbstmordversuch. Verarscht mich doch nicht. Es ging gar nichts mehr klar. Ich saß im Büro und hab den Tisch angestarrt. Auf kein Wort von S. bin ich eingegangen. Ich saß dort eine Stunde. S. hat immer wieder versucht mit mir zu reden, aber ich konnte nicht. Schließlich kam O. wieder. Ich wollte nichts mit ihm zu tun haben, die Schmerzen der Worte vom Nachmittag waren noch zu stark. Ich hab überhaupt nicht mehr reagiert. Ich hab so getan als wäre ich nicht da. Irgendwann reiche es ihm. Er hat meine Schuhe aus dem Zimmer geholt, sie mir  angezogen und mich mit zu seinem Auto genommen. Ich ließ das ganze passieren, bin einfach mitgegangen weil mir egal war was jetzt passieren würde. Wir parkten in einer Tiefgarage, er stieg aus und der Zauber begann. Auf einmal stand ich auf einem Skateboard und rollte geradewegs auf einen Pfeiler zu. Das hat mich aus meine Starre gelöst. Ich bin sofort weggesprungen, mich dabei fast auf die Fresse gelegt. Aber jetzt hatte O. meine Aufmerksamkeit. Ich war wieder da, er hatte mich aus der furchtbaren Gefangenschaft meiner Monster geholt. Und dann wurde es besser. Er hat mich immer wieder auf's Skateboard steigen lassen, versucht mir kleine Tricks beizubringen und mir einen Adrenalinschub nach dem anderen geschenkt. Ich fuhr eine Rampe runter, hab mich ein paar Mal hingelegt, aber ich war wieder am Leben. Irgendwann fuhren wir wieder zurück. Mittlerweile war es 23:30 Uhr.Und dann konnte ich endlich reden. Die Worte kamen aus mir heraus. "Ich kann nicht mehr. Es gibt keine Lösung mehr für mich. Egal was ich mache. Ich rauche viel zu viel, aber es hilft nicht. Ich sitze nur noch auf dem Boden, hab das Fenster auf und umklammere die Eiswürfel so lange bis ich meine Hand nicht mehr bewegen kann. Ich schneide, aber nichts passiert. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Meine Notlösung ist weg. Wenn gar nichts mehr geht, konnte ich immer noch schneiden. Aber es bringt nichts. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ich hab Angst vor dem, was ich mir ausdenken könnte. ich weiß, wenn ich keinen Nothalt mache, werde ich bald am Ziel angelangt sein. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich will das keinem antun, ich weiß wie gemein es wäre, aber ich halte nicht mehr lange durch. Es gibt keine andere Lösung mehr."
Trara. Das war's dann. Ich bin in mein Zimmer gegangen, die verdammten Topfen hatten endlich gewirkt, ich war völligst fertig, psychisch und physisch, aber ich hatte endlich ein wenig Ruhe geschenkt bekommen. Ich weiß nicht genau, was es war. Ob es das skaten, das Nachts unterwegs sein,die Adrenalinkicks, das Gefühl, wenn man etwas illegales macht oder das reden war. Irgendwie hatte ich zumindest für diesen Abend eine Lösung gefunden...
Im nächsten Post wird es meine geniale, durchgeknallte Psychaterin gehen. Ich muss grinsen, wenn ich an unser Gespräch denke. Aber dazu später mehr.

Sonntag, 15. April 2012

Ertrinken.

Sprichst du meine Sprache, siehst du mein Gesicht?Liest du meine Träume, wenn ich sie zu dir schick'?Wieviel Schläge hat dein Herz jetzt und wielange dauert überhaupt das Glück?Sind die Gedanken immer frei? Ist unsere Seele wirklich jemals wieder leicht?Wo kommen all die Zweifel her, die uns in Herz geschlichen sind und uns in letzter Zeit so in Frage stellenSollen wir fliehen oder kämpfen geht es dir da so wie mir, dass man manchmal einfach nicht mehr weiß wofür.Gibt es Liebe auf den ersten Blick?Kann man Liebe lernen, kennst du einen Trick?Ist die Geduld nur ein langer Faden?Warum ist man auch zu zweit meistens allein?Wo kommen all die Zweifel her, die uns in Herz geschlichen sind und uns in letzter Zeit nur in Frage stellen?Und jede Antwort fällt so schwer, zieht uns tiefer rein ins Meer.Ich ertrink langsam in dir.Ich ertrink langsam in dir.Wohin gehen Gedanken, wenn man sie verliert?Wie klingt ein Lied, wenn es niemand hört?Muss man für alles irgendwann bezahlen?Muss bei jedem Sieg auch immer ein Verlierer sein?Wo kommen all die Zweifel her, die uns in Herz geschlichen sindund uns in letzter Zeit nur in Frage stellen?Und jede Antwort fällt so schwer,zieht uns tiefer rein ins Meer.Ich ertrink langsam in dir.
Ich ertrink langsam in dir.
Und ich ertrink langsam in dir

Die Toten Hosen.
Einige ihrer Lieder bringen mich nach 5 Sekunden zum heulen. So wie dieses. Ich denke an eine besondere Person bei dieser Band. Ruhe in Frieden,meine Liebe. Und fick all diese behinderten "Menschen" die dich soweit gebracht haben. Ich habe dich immer gemocht, immer.

We walked along a crowded street you took my hand and danced with me

Erinnerungen kommen hoch.
Gestern: Ich saß in der Ecke hinter meinem Schreibtisch, Kopfhörer auf, Stift in der einen Hand mit dem ich zitternd meine Gedanken aufschreibe. Währenddessen schlägt die andere Hand auf mich ein. Es ist nicht mehr meine Hand. "Kann das gruselige zittern nicht abstellen. Fühle mich wie unter Drogen." Ich weiß nicht wie lange ich dort saß, niemand war da. Heute sehe ich nur die vielen blauen Flecken überall auf meinem Körper. Irgendwann kam Betreuerin S. rein. Sie zog mich aus der Ecke ins Büro wo ich in ihren Armen endgültig zusammenbrach. Ich lag auf dem Boden während sie mich festhielt, immer wieder murmelte "Es ist okay. Du bist nicht alleine. Ich bin da. Es ist okay". Meine Muskeln verkrampften, mein gesamter Körper zitterte und ich weinte und weinte und weinte. Nach und nach wurde ich ruhiger und S. drückte mir verschiedene Dinge in die Hand. Eine Ammoniak-Ampulle die ich mechanisch unter meine Nase hielt und tief einatmete. Eiswürfel in die andere Hand und währenddessen füllte sie mir mein ganz persönliches Wundermittel in ein Schnapsglas. Wasser dazu,sie setzte es an meinen Mund und irgendwie schafften wir es nichts zu verschütten sondern alles in meinen Mund zu befördern. Die nächsten Stunden verbrachte ich nur halb in dieser Welt. Aber irgendwann konnte ich endlich meine Augen schließen und ich schlief auf dem Sofa im Wohnzimmer ein.
Dann habe ich heute noch mit E. telefoniert. Sie ist wieder nach Osnabrück verlegt worden. Weiter weg. Ich weiß nicht ob es das leichter oder schlimmer macht.

Donnerstag, 12. April 2012

This day's ending is the proof of time killing all the faith I know.

Sitze in der Sonne.
Habe das Gefühl zu erfrieren.
Eis in mir.
Ich bin bewegungsunfähig.
Gefangen und allein.
Ich nehme nichts mehr wahr.
Nur noch die Musik,die viel zu laut ist.
Ich habe Angst, dass jedes Wort, jede Note aus meinen Kopfhörern in die Welt geschossen wird.
Das Geschrei zerstört die nicht vorhandene Idylle um mich herum.
Doch die Musik ist nur ein leises rauschen in meinem Kopf.
Übertönt von den schreienden Monstern in mir.

Mittwoch, 11. April 2012

Hammers fall on all the pieces Two months in the cover creases

Leben passiert. Oder auch nicht.
Ich lehne an der Wand neben dem Klo. Atme den ekelhaften Gestank ein und denke mir "Genauso ist mein Leben" Es stinkt nach Pisse und ist beschissen. Ich enttäusche die ganze Welt. 'Talk is cheap'. Ich rede den ganzen Tag,doch nichts davon meine ich auch so. Ich sitze beim Abendessen und bin frech und lustig. Innerlich will ich mich unterm Tisch verstecken, mir die Ohren zu halten und einfach die Welt wegwerfen.
Ich sage "Ich werde dich besuchen kommen. Und ich werde dir sowas niemals antun. Ich bin für dich da"
Ich denke"Ich liebe dich wie meine kleine Schwester, aber ich werde es eh nicht hinbekommen den weiten Weg zu dir zu fahren deswegen versuche ich es erst gar nicht. Ich würde dir niemals etwas böses tun, aber wenn das Böse in mir erwacht kann ich mich nur noch in einem Raum einschließen der weit weg von dir ist und dich alleine lassen. Damit du das Monster niemals kennenlernst."
"Es ist ganz okay im Moment" Ich kann nicht mehr.Was soll der Scheiß?!
Leben ist: wenn du im Krankenhaus liegst und der Arzt dich nur sagt"Aha. Haben wir uns also wieder geritzt. Dann mal los, du kennst das ganze sicher noch"

You could see me bleeding But you did not put Pressure on the wound

Den ganzen verschissenen Tag lächle ich, erzähle und frage nach. Smalltalk ist kein Ding. Ich rede viel und sage nichts. Wir waren in der Stadt und ich mache die ganze Zeit auf gute Laune. Plappere und schmeiße lauter bescheuerte Sprüche in die Luft. Und nur fünf Minuten später liege ich heulend wie ein kleines Kind in den Arm von einer Betreuerin, warum weiß ich selber nicht. Panikanfall, Druck und alles durcheinander. Den ganzen Tag unterwegs gewesen, Essen weggeworfen,geheult und geschrien. Und was habe ich davon? Am Ende des Tages ist es scheißegal was passiert ist, was ich gemacht habe. Jeden Abend sind die selben Gedanken in meinem Kopf.
Versager,Freak, Fettklops,Nervensäge, Hartz-4-Empfängerin. Egal was ich tue, es ist nie genug. Egal was ich nicht tue, es ist immer zu viel.

Sonntag, 8. April 2012

There’s nothing to lose when no one knows your name

Ostern. Wuhu. Total super Tag. Ich habe unglaublich viel geschafft(ACHTUNG Ironie)
Ich hab mein Bett neu bezogen, das Klo geputzt und ein Videospiel für de PS3 entdeckt das ich den gesamten tag spiele.Ich finde es immer wieder unglaublich. Mein Selbsthass steigt ins unendliche, ich hab mich vollgefressen wie jeden Tag. Keine Lust zu Leben, keine Kraft um auf zu stehen und zu sterben. Kein Betreuer da, aber was solls. Bin ja nur ich. Ich werde von Selbsthass überschwemmt. Ich kann nicht mehr klar sehen nicht mehr klar denken.

Samstag, 7. April 2012

Der Druck steigt, Atem blockiert .Wir scheitern immer schöner Sind Versager mit Stil

Ich muss ehrlich sagen, ich bin ein wenig geflasht, meine liebe N. Ich hoffe du liest das hier. Es tut mir Leid. Es tut mir irgendwie Leid dass du meinen ganzen Mist hier lesen musstest. Und wenn ich deine Worte lese, sind das genau die Dinge die in meinem Kopf vorgehen und die ich einfach nicht ausdrücken kann. Aber genau dass ist es was ich nicht will. Ich will nicht,dass du diese Gedanken ertragen musst. Aber wir stecken beide schon zu tief drin. Es tut mir Leid,dass ich gelogen habe, zumindest ja so halb gelogen. Aber du kennst es ja. Mir fehlen die Worte. Ich bin nicht sauer,aber ich muss das ganze erstmal verdauen. Ich will dich beschützen, ich will jede Minute mit dir verbringen und dich ne wieder alleine lassen. Aber ich will dich nicht ersticken, genau deswegen lasse ich das ganze vielleicht lieber sein. Aber mich wirst du nie wieder richtig los.
So. Jetzt vielleicht nochmal ein normaler Eintrag. Mein Weltbild wackelt, ich will schon um diese Uhrzeit einfach nur noch schlafen, aber es geht nicht. Ich will kein Ostern morgen haben. Meine Gedanken verstecken sich zusammen mit meinem Niveau unter meiner Bettdecke weil wir alle viel zu viel Angst vor den Geistern und Monstern er Welt haben.

Mittwoch, 4. April 2012

With my head in my hands and my eyes looking out to the sun

Schwierig im Moment alles. Heute waren wir im Zoo in Osnabrück. War ganz nett.
Ich mag es im Auto mit zu fahren. Ich setze meine Kopfhörer auf und lasse dir Welt an mir vorbei ziehen. Mit der Geschwindigkeit der Landschaft vor dem Fenster kommen und gehen meine Gedanken. Nur wenige davon kann ich fassen, und wenn ich sie aufschreibe drücken sie doch nie das aus was ich dabei gefühlt habe.
Gestern hatte ich wieder Therapie. "Du wirkst anders als vor 2 Wochen. Ich kann dir nicht genau sagen was es ist, aber du wirkst einfach..." [Ja, in den zwei Wochen wo ch niemanden zum reden hatte habe ich meine Maske wieer aufgesetzt.] "Wirklich? Mir geht's im Moment ganz gut, deswegen vielleicht." Ich musste wieder daran denken, wir O. zu mir gesagt hat, dass es bei ihm so ankommt als wenn ich meine Fortschritte nicht anerkennen könnte und nicht stolz auf das bin was ich schon geschafft hab. Tja, vermutlich ist das so, weil ich in wirklichkeit noch keine Fortschritte gemacht habe. Im Moment verliere ich an Gewicht und jeder denkt ich würde mich darüber ärgern. Nicht ganz. Innerlich bin ich zufrieden. Ich freue mich zwar nicht mehr so wie früher, aber es ist befriedigend und ich will das nicht aufgeben. Nichts in mir ärgert sich darüber, 70% sind einfach beruhigt durch meine "Symptomatik",(wie hier ALLES was auch nur annähernd gestört ist genannt wird) und will da auch gar nichts dran ändern. Den anderen 30% ist alles scheißegal, die sagen sich "Wenn ich schon leben muss, dann bitte doch so dass ich mich kaputtmache." Aber das alles wird von dem Teil in mir überschattet, der an die anderen denkt. Der an N. denkt und weiß dass ich es weder ihr noch mit antun kann dass wir uns nie wieder sehen. Ich denke an E. und weiß dass ich sie hier nicht alleine lassen darf. Ich denke an die WG und ich komme mir schon fast lächerlich vor, weil ich mir Sorgen darum mache, was für Folgen es hätte wenn ich ganz große Scheiße baue. Die wären am Arsch. Aber ich will einfach nicht mehr. Ich will nicht mehr. Ich will nicht mehr.

Samstag, 31. März 2012

She won't make a sound.

Verdammte scheiße. Gestern war ich mit O. unterwegs. Wir sind mit dem hässlichen roten Bulli rumgefahren, hoch auf einen der Berge und hatten einen Blick auf die Stadt. Und wir haben geredet. "Bezugsbetreuung" und so.
Es war irgendwie heftig. Wir saßen da in diesem fetten Bulli, starrten auf die Stadt und ich war relativ schnell am heulen. Ich weiß nicht mehr worüber wir alles geredet haben. Nur noch,dass ich weinen musste und wir irgendwann auf das Thema Trauma kamen. Super. "Kannst du dich noch erinnern als die die Psychaterin fragte, ob du ein Traume hast und du sofort 'Nein' gesagt hast?"-"Ja,wieso?"-"Woher weißt du dass du keins hast?".
Taha. Wie genau es wörtlich weiterging, ich weiß nur, dass ich immer mehr geweint hab, mich wieder in meine "psychatrische Sitzhaltung" zurückgezogen habe und ihm am Ende doch noch erklären konnte warum ich kein Trauma haben kann. Weil ich selbst schuld bin an meinen ganzen Problemchen. Eine ausführlichere Erklärung findet ihr hier: http://its-almost-over-and-here-we-are.blogspot.de/2012/01/in-deinem-alaska-dein-eigenes-endloses.html
Heute auch wieder alles scheiße. Bewohner F. hat sich abgeschossen, zu viel getrunken und sich hier auch noch die Seele ausgekotzt. Erinnerungen kommen hoch und ich will sterben.

Donnerstag, 29. März 2012

Hope fades away when tomorrow holds no promises

Don't know. Alles wieder schlechter geworden. Bin fett, hasse mich. Panikanfälle, nur weil jemand einen Nagel in die Wand hämmert. Alleine dieses Geräusch bringt all die verfickten Bilder wieder hoch. Meine Zimmermitbewohnerin C. hat angefangen sich zu ritzen. Hält sie mich für dumm oder so?! Die Betreuer wissen's zwar, aber niemand weiß dass ich es weiß. Ich kann da mit keinem drüber reden. Mit ihr schon gar nicht. Will auch schneiden, aber das ist für mich nicht drin.
Gleich fett Pizza essen. "Esstraining". Könnt ihr euch in den Arsch schieben, kein Bissen von diesem ekelhaften Zeug kommt über meine Lippen. Eher klatsch ich sie euch allen ins Gesicht.
Nein werde ich nicht machen. Ich bin zu feige dafür. Bin die letzten Tage nicht zur "Schule fü Kranke" gegangen und will das auch morgen nicht. Selbsthass, der Drang nach Tabletten und einfach überhaupt kein Bock mehr.

Dienstag, 27. März 2012

Dein Lachen ist ein Schwert es drang tief in mein Leben

Die Woche ist vorbei geschlichen. Endlos lang wie ein altes Kaugummi war sie, doch gleichzeitig weiß ich mal wieder nicht wo die ganzen Stunden hin verschwunden sind.Es gab nichts besonderes, glaube ich.Ich weiß es nicht. Ich hatte seit einer gefühlten Ewigkeit keine Therapie mehr, die Betreuer nerven mich. Ich hatte seit ewiger Zeit keinen Kontakt mehr mit N. Ich verliere sie. Sie fehlt mir furchtbar. Ich hasse mich mal wieder mehr denn je. ich weiß auch nicht. Einfach nur ein einziges durcheinander.
 Ich liebe die Sonne,ich könnte den ganzen Tag draußen verbringen, will endlich wieder leben. Will mit Freunden auf einer Wiese sitzen, lachen,trinken,rauchen, Gitarre spielen. Aber nein. Gibt's nicht. Keine Freunde, keine Wiese, kein lachen. Trinken ist ekelhaft und Zigaretten sind langweilig geworden. Ich sitze in diesem hässlichen Garten, zwischen einer Behinderten-Werkstatt und einer Tagesklinik für schwerst psychisch gestörte Erwachsene. Ich sitze da und lese ein Buch. Und jedes Wort das ich lese, sauge ich auf. Weil ich in diese Welt will. Ich will in diese Welt, die es gar nicht gibt. Stattdessen finde ich mich immer wieder auf dieser ekelhaften, pinken Gammeldecke auf dem verdorrten Rasen wieder. Und schon erlischt die Lebenslust. Ich denke mir mal wieder nur "What the fuck?!"

Sonntag, 18. März 2012

Heavens waiting for you Just close you eyes and say goodbye

Dienstag noch geschnitten. Wie immer, der ganze Scheiß.
Die letzten Tage sind beschissen. Ich wollte Freitag mit N. auf ein Konzert. Aber ich durfte nicht. Dann wollte ich mich gestern mit ihr treffen aber sie meldet sich nicht. Ich habe Angt um sie. Ich habe Angst um uns. Ich komme mit meinem verschissenen Gewicht nicht klar, ich hab es zufällig gesehen. Will ich nicht wissen. Will ich nicht wissen. Will nicht mehr leben.
Die verkackten Betreuer sind der Meinung, dass ich selber meine Skills machen soll. Dass ich zwar jederzeit kommen kann, aber sie immer nur einen beschissenen lan mit mir aufstellen was ich die nächsten Stunden mache. Für'n Arsch. Mal wieder kämpfen die Gedanken in meinem Kopf. Sie wollen raus, ich will sie raus schreien, es ist so laut und durcheinander in meinem Kopf. E. ist wieder in der KJP. hab ich heute erfahren. Ich will sie sehen. ich will sie sehen. Ich kann sie nicht sehen. Ich kann da nicht hinfahren. Ich kann nicht. Ich kann nicht. Ich kann nicht. Ich will den ganzen Tag schlafen, scheiß egal ob das gestört ist oder nicht. Alles ist gestört. ich will nicht, ich will nicht ich will nicht leben.
Scheiße. Alles ist für'n Arsch.

Dienstag, 13. März 2012

Mama verzeih’ mir bitte Ich suche nur den Weg und nehme die falschen Schritte

Ich könnte ausrasten. Es ist so viel. C. ist nur am abnehmen, bringt diesen Scheiß mit der Alkoholvergiftung, lacht darüber noch, ich habe fast das Gefühl, dass sie stolz ist. Nichts machen die Betreuer. Sie darf zu ihrem beschissenen Praktikum gehen, obwohl sie die größte Scheiße abzieht. Währenddessen wird L. verboten zur Schule zu gehen obwohl sie sich hier den Arsch aufreißt und keinen Scheiß baut. zur gleichen Zeit werde ich täglich auf Klinik angesprochen. Wird mr gesagt, sie sind sich nicht sicher wie lange ich noch tragbar bin. Ich darf keine einzige Mahlzeit alleine machen, weil ich ehrlich war und zugegeben hab dass ich am Arsch bin. Doch bei C. ist das egal. Sie schummelt und arbeitet nur dagegen, lebt ihre verfickte Krankheit aus hat ganz nebenbei noch eine große Klappe. Ich will ausrasten, aber es geht nicht. Ich will ausrasten. Noch immer sind die Bilder von H-H da. Auch nur wegen ihr.
Seit gestern dann auch noch die Kontaktsperre zu meinen Eltern. Meine Mutter hat es nicht gut aufgenommen. Und ich hasse mich noch mehr als sonst. Ich hasse mich dafür. Ich bin Schuld daran, dass sie zu Hause ist und es ihr Scheiße geht. Dass sie da sitzt, mit der riesigen Panik dass sie mich ihr wegnehmen. Ich kann da überhaupt nicht dran denken. Ich kann es nicht aushalten. Ich will mir nicht vorstellen wie es ihr geht. Ich bin schuld. Ich ganz alleine, und dafür hasse ich mich mehr als alles andere. Ich will es rückgängi machen.

Sonntag, 11. März 2012

Don't you feel like something's missing here? Don't you dare?

Scheiße.Einfach nur noch scheiße. C. kam heute morgen wieder. Sie war gestern abend weg um zu feiern.Sie kommt wieder, trägt eine Tüte mit der Aufschrift "Patienteneigentum". Hinter ihr kommt Betreuerin S. mit einem Zettel vom FranziskusHospital. C. sieht fertig aus, richtig scheiße. Ich gehe mit Fl raus, wir rauchen und sind schockiert. Sowas kann sie nicht bringen. Naja, nachher erfahren wir dann noch, dass Frau H., die Erziehungsleitung, in der Nacht zu ihr ins Krankenhaus musste und all so ein Scheiß. und dann kam es. Bäm, in your face bitch. Ich stand in der Küche und brach zusammen. Ich musste an früher denken. An H-H. Ich kann es nicht aussprechen, nicht einmal aufschreiben ich kann dazu nichts sagen. Ich war fertig. Ich bin fertig und am Ende.

Mittwoch, 7. März 2012

Wenn meine Welt aus Glas wär’ glaube mir, würd’ ich mit Steinen werden nur um zu sehen wie sie zerbricht zu ’nem Haufen Scherben

Die letzten Tage waren genauso beschissen wie der Sonntag. Mir wurde öhm, etwa 5 mal vorgeschlagen/damit gedroht, dass ich sofort wieder in die KJP soll oder ob ich nicht allgemein wieder in eine Klinik gehen will. Aber das können die vergessen. In die KJP kriegt mich niemand mehr als Patient rein. Nie wieder. Ich dachte zwar die ganze Zeit, bevor ich sterbe gehe ich dahin, aber nein.Nein,nein,nein,NEIN,NEIN,NEIN,NEIN! Ich gehe da nie wieder hin. Ich hab Panik ohne Ende davor. Und es ruiniert mir alles. Ich konnte zu den Betreuern gehen und sagen, dass ich für nichts garantieren kann, weil ich mich in sicherheit gefühlt hab. Aber nein. Jetzt steht da dieser Klotz zwischen uns. Ich habe einfach nur noch Panik welche meine Reaktionen mich ausscheiden lassen. "Gehen sie in das Gefängnis. Gehen sie auf direktem Weg. Falls sie über Los kommen erhalten sie keine 2000€"
Selbst in der Therapie kam das Thema schon auf. Und K. hat mich auch schon darauf angesprochen. Aber nein. Ich will nicht. Ich werde auch nicht. Ich halte dann eben einfach meine Fresse, kann ich auch. Nur mal schauen wie lange es gut geht.

Sonntag, 4. März 2012

And we were dropping bombs with our sneakers on, and we were dancing in a minefield with a bottle of Whiskey. 'Cause you can't tell us what to do.

Ziemlicher Scheißtag. Ich bin wieder mal nicht gerade begeistert von mir. ich hab Druck, will nicht essen, krieg wieder diese Panikanfälle, fresse ChilliSchoten und verbrauche Ammoniak ohne Ende. Und ohne das es irgendwie besser wird.
N hat sich seit bestimmt einer Woche nicht mehr gemeldet. Ich könnte ausrasten. Aber nein. Ganz ruhig. Ich hab den gesamten nachmittag geschlafen. Ich will schneiden und ausrasten, aber naja. Ich will nicht wieder in die KJP. Damit ist C. mir heute morgen auch schon gekommen. Ich werde da nie wieder hin gehen. Ich hab keinen Bock mehr. Ol.ist da und er ist zwar so lieb und nett, aber eben auch nur das. Ich könnte nicht zu ihm hingehen und sagen, dass ich gerade überlege wie ich mich umbringen könnte. Ich hätte nicht übel Lust Putzmittel zu schlucken. Das wäre jetzt das einfachste. Keine Ahnung. Aber ich darf das nicht.

Donnerstag, 1. März 2012

Should I fight for what is right or let it die? Now I'm choking on force fed lies

"Ich fühle mich im Moment unwohl." Aha. Du denkst also du bist fett? Wieso rennst du dann den ganzen Tag in kurzem Rock und schwarzer Strumpfhose und einem Tanktop rum? Weil du dich so fett findest, dass du es der ganzen Welt zeigen willst?! Nein, weil du eigentlich ganz genau weißt wie dünn du bist. Also laber nicht so einen Scheiß.
Mich macht es wütend. Wer von uns fühlt sich nicht "unwohl"? Niemand.
Naja,doch. Ich fühle mich nicht unwohl, ich hasse mich. Ich finde ich bin ein ekelhaftes, fettes, abstoßendes Schwein das noch nicht mal mit "innerer Schönheit" glänzen kann, weil ich schwarzes, fieses und selbstsüchtiges Herz in mir habe. Ich hasse mich, ich will meinen Körper zerstören. Egal wie, egal womit. Schneiden, hungern, selbst wenn ich sitze,dann sitze ich meist auf dem Boden. nicht weil ich es bequemer finde. Hell no:D Weil ich will dass ich Schmerzen habe. Egal was ich mache, es geht mir immer darum mir zu schaden oder zumindest nichts gutes zu tun. Ich trinke keinen Tee,weil ich das nicht verdient habe. Ich mache mir kein Körnerkissen wenn mir kalt ist oder ich Bauchschmerzen hab, weil ich leiden muss. Leiden will, Leiden soll. Leiden darf. ich weiß doch auch nicht.
Aber bitte, sag nicht, dass du dich nicht schön findest wenn du jeden verdammten Tag vorm Spiegel stehst und dich schminkst. Wenn du Haarkuren und Body- Lotion benutzt um deinen Körper zu pflegen. Wenn du jeden Tag warm duschst weil es so schön ist. Erzähl mir nicht so einen Mist. Mach dich nicht lächerlich.
Ich weiß, ich bin fies. Aber diese Gedanken kann ich nirgendswo in der realen Welt sagen. Nirgends. Aber in meinem inneren toben sie und deswegen will ich sie zumindest hier rauslassen. Auch wenn das wieder nur ein weiterer Grund ist warum ich mich hasse. Weil ich eine verlogene Sau bin.

Sonntag, 26. Februar 2012

Nothing's alright. Nothing's fine.

Scheißtag. Mit Mama und Papa getroffen. Ich würde den beiden gerne den GuisnessWorldRecord im "Einfach mal alles komplett falsch sehen" verleihen.
"Dir würde es doch gut tun zuhause zu sein" - Ja Mama. Genau deswegen bin ich in eine WG gegangen, weil mir zuhause so gut tut.
"Die Betreuer da erzählen den ganzen Tag nur Mist. Besonders O. glaub ihm bloß nichts" Auf jeden. Weil die Leute hier ja eine Fachausbildung haben und schon lange hier sind, haben die doch überhaupt keine Ahnung und lügen nur rum.
"Das Thema muss dir nicht unangenehm sein. Du musst deine Meinung durchsetzen. Sprich O. mal darauf an, dass du gerne nach Hause willst. Wenn du das möchtest muss er das auch verstehen." Öhm,ja. Ich will am liebsten aus dem Auto springen um dir nicht sagen zu müssen, dass ich eigentlich noch nicht mal zehn Minuten mit dir aushalte. Aber schön, interpretier es ruhig so als wenn ich nur zu viel Angst habe den Mund aufzumachen und für meine Wünsche einzustehen.
Ist ja alles dasselbe.