Montag, 4. Juni 2012

Nothing to say, nothing to do, I've nothing to give

Draußen versucht die Sonne krampfhaft durchzukommen.
Sie quält sich durch die Wolken, sie gibt nicht auf.
Sie wirft ein blasses, kraftloses Licht auf die Welt.
Aber sie scheint. Es ist tag. Taghell.
Doch ich liege im bett,
meine Augen drohen immer wieder zuzufallen.
Hab die ganze Nacht das Dunkel um mich herum angestarrt.
Jetzt ist es hell und ich starre in das Dunkel in mir.
Bin todmüde. Oder lebensmüde.
Ist doch eh dasselbe.
Während alles um mich herum schläft schleichte ich ziellos umher.
Laufe barfuß in der kalten Nacht.
Alles schmerzt vor Kälte , doch ich bleibe.
Auch wenn es wehtut, so ist es doch wenigstens ein Gefühl.
Etwas was mir tagsüber fehlt.
Denn wenn nicht die Dunkelheit der Welt mich gefangen hält,
Dann hält die Dunkelheit in mir mich gefangen.
Unendlich grausam sind sie in mir.
Nur noch meine Monster und ich.
Versuche mich in Träume zu flüchten, doch auch dort suchen sie mich heim.
Das einzige was noch Farbe hat sind die furchtbaren Erinnerungen.
Nichts scheint mehr warm und weich.
Selbst der Tod ist nur noch schwarz,
trotz allem scheint er immer noch die beste Alternative.
Scheint er immer noch mein bester Freund zu sein.

Kommentare:

  1. Ich danke dir einfach für deine lieben Worte.
    Ich weiß nicht was mir helfen würde.
    Vielleicht wenn er wieder kommen würde.
    Vielleicht wenn ich auch nur einen Menschen hier hätte der mir Halt geben kann.
    Eine einzige Person bei mir die es wirklich interessiert das ich da bin.

    Aber die gibt es nicht.

    Halt du durch.
    Du schaffst das du bist stark.
    Ich hab dich verdammt gern irgendwie.
    Wenn ich deine Texte lese muss ich immer an mich selbst denken.

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  2. ich versuche die sonne einzufangen, damit ich sie dir in deine hände geben kann. sie soll dich wärmen, wenn ich es nicht schaffe bei dir zu sein.

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